Verstorben

Am Grab von Adelheid Rybol•

Bis zuletzt gehörte die regelmäßige Mitfeier der Gottesdienste zum wöchentlichen Ritual von Adelheid Rybol, Untere Steingasse 30. Nach kurzer Krankheit legte sie, gestärkt mit den Sakramenten der Kirche, ihr irdisches Leben im Alter von 91 Jahren am 14. November zurück in die Hände Gottes. Am Montag erwies ihr von einer großen Trauergemeinde die letzte Ehre.

Im Requiem in der Sigismundkirche ließ Stadtpfarrer Hans Ring das Leben des Gemeindemitglieds noch einmal Revue passieren. Als Adelheid Lorek wurde sie am 14. Oktober 1923 in Bienendorf in Oberschlesien geboren.

Dort wuchs sie mit vier Geschwistern auf. Während des Zweiten Weltkriegs musste sie aus ihrem Heimatort fliehen. Sie kam in die Nähe von Dresden und erlebte dort die verheerende Bombardierung und völlige Vernichtung der Elbmetropole mit.

Nach Ende des Kriegs kehrte sie in ihre Heimat zurück. 1953 heiratete sie in Schlesien den Buchhalter Franz Rybol aus Oschietzko. Drei Töchter komplettierten das Eheglück. In den 80er Jahren übersiedelte die Familie nach Deutschland. Das Ehepaar zog 1994 nach Pleystein, wo bereits zwei Töchter wohnten.

Die Eheleute prägte ihr tiefe Glaube. Besonders verehrten sie Gottesmutter Maria. So nahmen sie gerne an Wallfahrten teil. Große Freude bereiteten ihnen die sieben Enkel. Nach 49 Ehejahren starb 2002 Franz Rybol.

Der Kirchenchor gestaltete den Seelengottesdienst und die Verabschiedung unter der Leitung von Alexander Völkl mit. Die letzte Ruhe fand Adelheid Rybol am Dienstag im Stadtfriedhof in Weiden, wo sie beerdigt wurde. (tu)
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