Verstorben

Max Stich ist am Montagvormittag im Alter von 91 Jahren verstorben. Repro: dob
Trauer um Max Stich

Die Hürde zum 90. Geburtstag hat Max Stich 2014 noch genommen, seinen 91. Geburtstag, den er Ende März hätte feiern können, erlebte der ehemalige Unternehmer aus Altenstadt bei Vohenstrauß nun nicht mehr. Der allseits beliebte Senior schlief am Montagvormittag im Krankenhaus Vohenstrauß für immer ein. Stich ist den Bewohnern des Altlandkreises ein Begriff, denn er besaß eines der führenden Geschäfte für Haushaltswarengroßgeräte sowie Holz-und Ölöfen und belieferte damals viele Haushalte mit den neuesten Errungenschaften. die die tägliche Arbeit, vor allem der Frauen, erleichterten. Mit seiner Ehefrau Margarete hätte er 2015 auf 60 Jahre Ehe zurückblicken und Diamantene Hochzeit feiern können. In Altenstadt ist heute sein Fahrradfachgeschäft eine gute Addresse, das Tochter Angela Lang erfolgreich führt.

Nach dem Besuch der privaten Handelsschule in München holten Stich 1942 die Schrecken des Zweiten Weltkriegs ein. Sein Einsatz erstreckte sich vom Schwarzen Meer bis nach Leningrad. Zurück in der Heimat, trat er in den Dienst des Landratsamts.

Später reifte in ihm der Entschluss, sich selbstständig zu machen. Vor 27 Jahren übergab er sein Geschäft an Tochter Angela Lang. Bis Frühjahr 2013 ging ihr der Vater besonders bei den Fahrradreparaturen zur Hand und unterstützte sie nach besten Kräften. Noch vor wenigen Jahren konnte man Stich täglich mit weitausholenden Schritten in den Altenstadter Fluren antreffen. "Keiner kannte diese so genau wie er - jeden Zentimeter", sagte Altbürgermeister Josef Zilbauer einmal.

Die Altenstadter Vereine verlieren mit Stich ein treues und langjähriges Mitglied. Ehefrau Margarete, die beiden Töchter und zwei Enkel trauern um ihren Ehemann, Vater und Großvater. Am Donnerstag um 14.30 Uhr findet in der Simultankirche in Altenstadt das Requiem statt. (dob)
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