Verstorben

Langer Trauerzug

Nach längerer, schwerer Krankheit ist Josef Lindner aus Remmelberg im Alter von 61 Jahren gestorben. Unter überaus großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde er am Dienstag beerdigt. Pfarrer Marek Baron feierte den Trauergottesdienst in der überfüllten Lennesriether Filialkirche.

Lindner kam am 13. August 1953 in Remmelberg zur Welt und wuchs mit sieben Geschwistern auf. Der gelernte Bäcker und Konditor heiratete 1974 seine Ehefrau Anita. Drei Söhne vervollständigten die Familie. 34 Jahre war Lindner bei der Gemeinde Theisseil beschäftigt. Er war sehr arbeitsam und fleißig, und seine Familie ging ihm über alles. Sein Leben gestaltete er aus dem Glauben heraus.

Ein schier endloser Trauerzug führte auf den Lennesriether Friedhof. Bürgermeisterin Marianne Rauh stellte den Fleiß, die Hilfsbereitschaft und absolute Verlässlichkeit von Lindner heraus. Sie nahm Abschied im Namen der Gemeinde Theisseil, des Zweckverbands Muglhof und der CSU Theisseil. Auch der OWV verabschiedete sich. Ein weiterer Redner sprach für die Feuerwehren Letzau und Roschau, die DJK Letzau sowie für den Siedlerbund einen Nachruf.

Die der Blaskapelle Letzau und der Kirchenchor Waldthurn begleiteten die Trauerfeier. (gsm)

Abschied von Karl Rögner

Karl Rögner ist am 7. Februar nach längerer Krankheit wenige Tage vor seinem 87. Geburtstag. Am Freitag wurde ihm in Pleystein die letzte Ehre erwiesen. Stadtpfarrer Hans Ring erinnerte im Requiem in der Sigismundkirche vor den zahlreichen Trauergästen an Rögners Lebensstationen. Geboren wurde er am 14. Februar 1928 in einer kinderreichen Familie in Roßhaupt. Mitte der 30er Jahre siedelten seine Eltern mit den acht Mädchen und Buben nach Spielhof, später zogen sie nach Pleystein.

1949 heiratete Rögner Anna Gleißner aus Neukirchen zu St. Christoph. Die Söhne Franz und Gerhard sowie Tochter Christa vervollständigten die junge Familie. Den Lebensunterhalt verdiente Rögner zuerst zwei Jahre im Sägewerk Lang in Lohma, und anschließend arbeitete er 34 Jahre, von 1950 bis 1984, in der Feldspatgrube Hagendorf in der Mühle und erfreute sich großer Wertschätzung bei Vorgesetzten und Kollegen. Nach Schließung dieses Betriebs trat er nach einer Übergangszeit 1986 in den Ruhestand.

Zu seinen bevorzugten Hobbys gehörten das Pilzesammeln, längere Spaziergänge und das Radfahren. Aus gesundheitlichen Gründen musste er aber diese Steckenpferde nach der Jahrtausendwende aufgeben. An sonnigen Tagen saß der bescheidene und hilfsbereite Mitbürger gerne auf dem Balkon, und er genoss dort die Ruhe, die Musik aus dem Radio sowie den Blick auf den Stadtweiher und den Kreuzberg. Er schätzte auch eine Unterhaltung mit den Nachbarn und mit vorbeigehenden Bekannten.

Ein schwerer Schicksalsschlag war im August 2000 der Tod von Ehefrau Anna nach 51 gemeinsamen Jahren. In den letzten Monaten ließ er körperlich immer mehr nach. Vor drei Wochen musste er ins Klinikum Weiden eingeliefert werden, in einer Vohenstraußer Pflegeeinrichtung starb er. Der Kirchenchor unter Leitung von Holger Scheufler begleitete den Gottesdienst und die Beerdigung. Für den Krieger- und Soldatenverein würdigte Richard Berger die Verdienste von Rögner um den Traditionsverein in über 50 Jahren Mitgliedschaft. Mit der Melodie von guten Kameraden, intoniert von der Stadtkapelle unter Regie von Markus Schulz, endete die Trauerfeier. (tu)
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.