Verstorben

Abschied vom "Brenner-Sepp"

Seit 2010 machten Josef Kick aus Reinhardsrieth gesundheitliche Probleme immer mehr zu schaffen. Zwischenzeitlich war auch eine Kurzzeitpflege im Caritas-Altenheim in Vohenstrauß notwendig. Ansonsten verbrachte er seinen Lebensabend, umsorgt von seiner Familie, zu Hause.

Am 13. Februar starb er im Alter von 91 Jahren. Die letzte Ehre erwies ihm am Dienstag in Miesbrunn eine große Trauergemeinde. Stadtpfarrer P. Hans Ring ließ im Requiem in der Wenzeslauskirche das lange, bewegte Leben des Gemeindemitglieds Revue passieren. Josef Kick, der unter seinem Hausnamen "Brenner-Sepp" weit über die Grenzen seines Heimatdorfs bekannt war, wurde am 28. November 1923 als drittes Kind der Eheleute Theresia und Josef Kick in Reinhardsrieth geboren. Mit drei Schwestern und einem Bruder wuchs er auf.

1942 musste er in den Krieg ziehen und kam in russische Gefangenschaft, wo er im Kohlebergwerk hart arbeiten musste. Erst 1947 kehrte er schwerkrank zurück. 1958 heiratete er Theresia Hammer. Die Töchter Anneliese sowie Maria und die Söhne Josef sowie Hans komplettierten das Eheglück. Kick arbeitete zunächst im Bergwerk Buchtal, dann in der Silbermine Waidhaus und bis zum Eintritt in den Ruhestand 1983 im Feldspatwerk Hagendorf. Im Nebenerwerb bewirtschaftete er den elterlichen Bauernhof und betreute er als Imker seine Bienen. 1997 musste er seiner Frau Theresia nach 39 gemeinsamen Jahren das Grabgeleit geben. Stolz war er auf die sieben Enkel.

Den Gottesdienst und die Beerdigung gestalteten der Kirchenchor St. Wenzeslaus unter Leitung von Ludwig Putzer sowie die Pleysteiner Stadtkapelle unter Regie von Markus Schulz. In ihren Nachrufen würdigten Sprecher der Feuerwehr Reinhardsrieth, deren Ehrenmitglied Kick war, und des Imkervereins Waidhaus die Treue und den Einsatz Kicks. (tu)
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