Verstorben

Abschied von Rudolf Möstl

"Gestärkt mit den Krankensakramenten gab unser Mitbruder Rudolf Möstl aus Pfrentsch im Alter von 76 Jahren sein irdisches Leben in die Hände Gottes zurück", sagte Stadtpfarrer Pater Hans Ring im Requiem am Mittwoch in Burkhardsrieth in der Nikolauskirche zu der versammelten Trauergemeinde. Der Geistliche erinnerte an die Stationen im Leben des Mannes.

Er wurde am 17. April 1939 als fünftes von sieben Geschwistern in Eisendorf im Sudetenland geboren. Als er sechs Jahre alt war, wurde seine Familie ausgesiedelt. Sie fand zunächst in Eslarn, dann auf der Tillyschanz eine neue Heimat. Möstl lernte Werkzeugmacher und erwarb auch den Meisterbief in diesem Handwerk. 1967 heiratete er seine Ehefrau Eika. Ein Jahr später komplettierte Tochter Sonja das Familienglück. 1979 zog die Familie von Tillyschanz nach Pfrentsch ins eigene Haus.

Möstl richtete sich auch eine Werkstatt ein und machte sich selbstständig. Wichtig waren ihm immer seine Angehörigen. Besonders stolz war er auf die drei Enkel. Im Ruhestand kümmerte er sich liebevoll um seine Tiere.

2011 wurde eine Krankheit festgestellt, die er fast vier Jahre ganz gut im Griff hatte. Vor zwei Wochen verschlimmerte sich sein gesundheitlicher Zustand rapide. Den Gesang im Seelengottesdienst begleitete Organistin Katharina Grötsch. Sprecher der Feuerwehr, des Oberpfälzer Waldvereins sowie der Schützenvereine Pfrentsch und Eslarn nahmen Abschied von ihrem Mitglied. Der Musikverein Waidhaus begleitete die Trauerfeier. (tu)
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.