Verstorben

Abschied von Rita Wolf

Neben Geistlichem Rat Antony Soosai hatten alle Trauerredner am Mittwoch die Leistungen der am Sonntag nach kurzer Krankheit gestorbenen Georgenberger Busunternehmerin Rita Wolf gewürdigt. Soosai, der die Messe gemeinsam mit Pfarrvikar Julius feierte, hob auch den Familiensinn der Firmeninhaberin hervor und bezeichnete sie als gläubigen Menschen.

Für Lothar Wolf "war Rita Wolf eine echte Europäerin, erkundete sie doch als begeisterte Reiseleiterin unter anderem Österreich, Italien, Ungarn und die Schweiz". Dazu habe sie die Lebensleistung ihres Vaters Albert Völkl zusammen mit ihrer Belegschaft zur Blüte gebracht. Das war aber längst nicht alles: Lothar Wolf hob auch Rita Wolfs Liebe zu ihren Hunden und Enterich "Seppl" sowie den "grünen Daumen" der Naturliebhaberin mit der Unterstützung ihrer Nachbarin Paula Lang hervor.

Wie sehr sie mit ihrem Unternehmen verbunden war, verdeutlichte Lothar Wolf mit Rita Wolfs Aussage: "Zum Blutspenden kann ich nicht gehen, denn ich habe Diesel im Blut." Ferner erinnerte er an ihren Spruch: "Ich bin zwar nicht im Bus geboren, aber ich möchte behaupten, ich bin im Bus aufgewachsen."

Die großartigen Leistungen hob auch Johann Frischholz für das Personal hervor. "Sie war uns eine sehr gute Chefin", sagte der langjährige Mitarbeiter, der die Vorzüge der Unternehmerin sowohl in der Führung als auch im Umgang mit den Beschäftigten und Kunden betonte. Zusammenfassend versicherte er: "Wir werden in ihrem Sinne den Betrieb weiter nach besten Kräften unterstützen." Immer zählen konnte laut Hildegard Helgert auch der Katholische Frauenbund auf sein Gründungsmitglied. "Rita Wolf hat uns immer bestens beraten und unterstützt", wusste die Vorsitzende.

Die Verdienste um die OWV-Zweigvereine Georgenberg und Moosbach stellten die Vorsitzenden Manfred Janker und Adam Hoch heraus. "Auf Rita Wolf war immer Verlass, sie hinterlässt eine große Lücke", zeigte sich auch Georgenbergs Bürgermeister Johann Maurer traurig über den Tod der Unternehmerin, mit der die Gemeinde immer bestens zusammengearbeitet habe, vor allem bei der Schülerbeförderung. (pi)
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