Verstorben

Trauer um Franz Wirth

Anfang Juni wurde bei Franz Wirth eine schwere Krebserkrankung festgestellt, mit der er aber nach einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt ganz gut zurechtzukommen schien. Als es ihm gesundheitlich wieder besser ging, erlitt er einen Herzinfarkt, an dessen Folgen er am 11. September im Klinikum Weiden starb, wenige Tage vor seinem 60. Geburtstag. Am Dienstag erwies ihm eine große Trauergemeinde, darunter viele Arbeitskollegen und ehemalige Mitschüler vom Jahrgang 1955, die letzte Ehre.

Im Requiem in der Sigismundkirche ging Stadtpfarrer Pater Hans Ring auf die Lebensstationen des Verstorbenen ein. Wirth wurde am 19. September 1955 als zweiter Sohn der Eheleute Hans und Maria Wirth in Pleystein geboren. Nach der Schulzeit lernte er Hohlglasfeinschleifer und arbeitete bis 1988 bei der Firma Glas-Schöninger in Luhe. Danach setzte er seine berufliche Laufbahn bei der Firma Leistritz in seiner Heimatstadt fort, wo er bis zuletzt beschäftigt war. 1990 heiratete er seine Frau Petra, die ihm Tochter Svenja und Sohn Fabian schenkte. 1991 bezog die Familie ein neues Haus. Er hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Umgebung.

In seiner Jugendzeit war er ein exzellenter Fußballer, und er blieb diesem Sport zeitlebens als Fan verbunden. Gerne widmete er sich auch seinen weiteren Hobbys, dem Motorradfahren, Eisstockschießen und der Natur. An Freitagabenden schätzte er das gesellige Beisammensein mit Bekannten beim "Böllerten".

Den Trauergottesdienst sowie die anschließende Beerdigung begleitete der Waldauer Gospelchor unter Leitung von Hans-Josef Völkl. Für den Vorstand, die Geschäftsführung, den Betriebsrat und die Belegschaft der Leistritz Produktionstechnik GmbH sagte Geschäftsführer Michael Wengler aus Nürnberg, dass das Unternehmen mit Wirth einen treuen, pflichtbewussten und allseits beliebten Mitarbeiter und Kollegen verloren habe. Er sei fast 27 Jahre im Pleysteiner Betrieb tätig gewesen. Die Verantwortlichen werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. (tu)
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