Vertrauen der Bevölkerung

Die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes bestätigten einstimmig Erich Sperber (rechts) im Amt des Vorsitzenden. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Markus Weidner (Zweiter von rechts) und Stephan Minnich (Zweiter von rechts, sitzend). Landrat Andreas Meier (Dritter von rechts) und Bürgermeister Karlheinz Budnik (Zweiter von links) fanden lobende Worte für die Arbeit, die der Ortsverband leistet. Bild: ab

Noch einmal standen die Kommunalwahlen, die im März vergangenen Jahres bei der CSU für gute Stimmung gesorgt hatten, auf der Tagesordnung. Es herrschte eitel Sonnenschein, schließlich stellt die CSU nicht nur den Bürgermeister, sondern auch den Landrat.

Windischeschenbach. (ab) "Mit diesem Ergebnis brauchen wir uns nicht zu verstecken. Wir können uns damit überall sehen lassen", sagte Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Erich Sperber. "Das super Ergebnis von 70 Prozent, das Karlheinz Budnik erreichte, obwohl er ein Bernsteiner ist, ist ein großer Vertrauensbeweis." "Budnik ist integriert, ebenso wie Andreas Meier, der mit über 63 Prozent der Stimmen zum Landrat gewählt wurde", meinte Sperber. Zusammenfassend stellte der CSU-Chef fest: "Wir sind gut aufgestellt und auf einem guten Weg. Wir haben das Vertrauen der Bevölkerung."

Reibungslose Neuwahlen

Der Vorsitzende hatte die Jahreshauptversammlung im Gasthof "Weißer Schwan" mit einem Rückblick begonnen. Er nannte den Neujahrsempfang und das Sommerfest im Park der Stützelvilla, ebenso wie einige Preisschafkopfe, Zoiglfest und die Nominierungsversammlungen.

Die Neuwahlen verliefen reibungslos, nachdem Kassier Jörg Gatzki nach seinem Kassenbericht einstimmig entlastet worden war. Vorsitzender bleibt Erich Sperber, Markus Weidner und Stephan Minnich wurden zu Stellvertretern gewählt. Schriftführer ist Martin Weidner, Kassier Jörg Gatzki. Revisoren Fritz Daubner und Manfred Sperber. Beisitzer sind Stephan Wolf, Roland Helgert, Matthias Schandri, Franz Michl, Josef Kraus und Manfred Riebl. Delegierte in die Kreisvertreterversammlung sind Andreas Meier, Erich Sperber, Manfred Riebl, Stephan Minnich und Markus Weidner.

"Mit Dank die Früchte ernten, für die die Weichen gestellt wurden", unterstrich Bürgermeister Budnik, der Clemens Sammet nannte, der zum CSU-Ortsverband "zurückgefunden hat". Dass sich einiges bewegt in Windischeschenbach, zeigte der Bürgermeister anhand mehrerer Beispiele auf. Er verwies auf die stolze Summe von 1,3 Millionen Euro Gewerbesteuern und bezeichnete die Standortverlagerung von zwei Behörden in den Landkreis Neustadt, eine davon nach Windischeschenbach, als "Wahnsinnsleistung".

Budnik wies auch darauf hin, dass die Stadt die Baugenehmigung für den zweiten Kindergarten erhalten habe. "Wir hoffen, das Haus im September 2016 eröffnen zu können." Weitere Themen waren die Sanierung der Burg, "die sich die Stadt einiges kosten lässt", und der Neubau der Brücke über die Fichtelnaab in Naabdemenreuth.

Chance für junge Leute

Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Budnik und Fraktionssprecher Markus Weidner bezeichneten es als "gute und tolle Sache", dass zwei Behörden von München in den Landkreis verlegt werden. "Das schafft Arbeitsplätze und ist gleichzeitig eine große Chance für junge Leute."
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