Verwaltung verbessern

Die Gemeinderäte überzeugten sich in der Bücherei von der Entwicklung der letzten Jahre. Bild: bkr

In fünf Jahren ändert sich viel, auch in der Gemeindebücherei Kulmain. Grund genug für die Gemeinderäte, sich ein Bild zu machen. Das Bücherei-Team nutzte die Chance, um Wünsche zu äußeren.

Kulmain.(bkr) Über die kommunalen Grenzen hinaus erfreut sich die Gemeindebücherei großer Beliebtheit. Der Gemeinderat inspizierte nach fünf Jahren wieder einmal die Einrichtung. Gabi Scharf informierte über das erweiterte Medienangebot, dessen Inanspruchnahme und die räumliche Neueinteilung durch zusätzliche Zimmer. Sie sprach dabei auch für ihre Kolleginnen Michaela Heining, Anneliese Schroll, Susanne Drechsler und Elisabeth Wrüstl. Zusammen leistete das Team im letzten Jahr 985 freiwillige Arbeitsstunden. Für dieses ehrenamtliche Engagement gab es ein Lob der Räte.

Zu den Veränderungen gehörte nicht alleine die räumliche Ausweitung der Bücherei, die dadurch ihr Angebot erweitern konnte. Die Sachbücher wurden ausgelagert und das Sortiment der Kinderbücher vergrößert. Neu ist zudem ein Regal mit 20 Zeitschriften. Insgesamt wuchs die Bücherei auf 9006 Medien an. Inbegriffen ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Büchereien. Ziel ist es, die eigene Einrichtung zu optimieren. "Daraus resultieren beispielsweise die Aktionstische zur Kommunion oder 70 Jahre Kriegsende", erläutert Scharf den Bürgervertretern mit Rathauschef Günter Kopp an der Spitze. Fortbildungen und der Jahresbericht gehören ebenfalls zum Programm.

Die Verwaltung wickeln die Damen mit einem selbst "zusammengeschneiderten" EDV-Programm ab. Ein neuer Rechner einschließlich Barcode- und Etikettendrucker ist ihr Wunsch. Bürgermeister Günter Kopp hatte die Haushaltssituation im Hinterkopf, zeigte sich aber den Wünschen gegenüber aufgeschlossen.

Zunächst müsse man den Bedarf zusammenfassen und die Finanzierung ausloten. Den Mitarbeiterinnen bescheinigte er, mit Leidenschaft, Leib und Seele dabei zu sein. "Das ist eine tolle Geschichte", sagte Kopp. Unter dem Beifall der Räte überreichte Albert Sollfrank eine Aufmerksamkeit. Scharf verwies auf das Projekt "Energiesparen". Mit einem Energiekosten-Messgerät, das im "Energiesparpaket für Bibliotheken" enthalten ist, können Energiefresser aufgespürt werden. Bücher leihen statt kaufen. Auch dies spart Ressourcen und schont den Geldbeutel.
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