Viel Lob für die Michelfelder Feuerwehr - Bei Einsatz verletzte Person mit Drehleiter gerettet
Gelungenes Jubelfest wirkt lange nach

Das vergangene Jahr wird in der Geschichte der Feuerwehr mit der Jubiläumsfeier zum 150-jährigem Bestehen einen besonderen Platz einnehmen. Dazu kamen noch 20 Einsätze, bei denen die Aktiven stets parat und hilfsbereit waren. Bei der Schlussbilanz des Vereinsjahres zeigten sich Führungskräfte und Mitglieder zufrieden.

Mit 47 Aktiven gut gerüstet

Vorsitzender Sebastian Höllerl blickte zurück und informierte. "Der Verein hat 112 Mitglieder. Mit 47 Aktiven ist man für den Ernstfall gut gerüstet. 14 Jungfeuerwehrleute sind für die hiesige Wehr eine stolze Zahl. Weiter gibt es 20 passive, 29 fördernde und zwei Ehrenmitglieder, Konsul Günther Späth und Helmut vom Endt". Teilgenommen wurde an kirchlichen Festen, an Vereinsfesten und dabei waren die hiesigen Feuerwehrleute auch beim Festzug anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Auerbach. Von der Wehr selbst wurde eingeladen zum Kameradschaftsabend, zu Ausflügen und anlässlich der Fertigstellung der Brücke zu einem Wiedervereinigungsfest zwischen dem oberen und hinteren Dorf.

Vorsitzender Sebastian Höller bedankte sich bei allen, die durch ihren freiwilligen Einsatz mit geholfen haben, dass das Michelfelder Jubiläumsfest lange in Erinnerung bleiben wird. Die Anerkennung galt auch den Frauen, die für das Backen und den Verkauf von Kuchen und Gebäck zuständig waren. Anerkennende Worte hatte der Vorsitzende auch für die Festausschussmitglieder des Jubiläums 150 Jahre Feuerwehr unter Leitung von Ernst Schalanda. Ihm wurde für seinen Einsatz ein Geschenk überreicht. Laut einer Übersicht des Kommandanten Matthias Gsell wurde die Wehr zu sechs Bränden gerufen, zu zwei Verkehrsunfällen, einer Ölspurbeseitigung, zu sieben Verkehrsabsicherungen und zu einer Sicherheitswache. Eine verletzte Person musste in Michelfeld mit einer Drehleiter gerettet werden. Ausgerückt wurde auch bei einem Brandmeldealarm und gefragt waren die Feuerwehrler auch als Türöffner.

Viel Idealismus

Auf dem Plan standen auch Atemschutz, Funk- und allgemeine Übungen. Um all den Aufgaben gerecht zu werden, stand auch im abgelaufenen Jahr für die Kommandanten, Löschmeister und alle Aktiven die Aus- und Fortbildung im Vordergrund. Neu bei der Feuerwehr sind Bastian Zinner und Ernst Kaspar.

An der Jahreshauptversammlung beteiligte sich auch Kreisbrandmeister Hans Sperber, der neben den allgemeinen Feuerwehraktivitäten auch über den Digitalfunk informierte. 2. Bürgermeister Herbert Lehner - er kam in Begleitung von Stadträtin Maria Regn - bedankte sich für den Idealismus der Wehrmänner. Er hob aber auch hervor, dass die für die Anliegen der Feuerwehren immer ein offenes Ohr habe.
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