Viel los am Wochenende in der Kreisklasse Ost - FSV Waldthurn muss Wiedergutmachung leisten
Ein Spitzenspiel und zwei Derbys

Trainer Michael Nordgauer hat gut lachen: Sein SV Floß schnuppert an den Spitzenrängen der Kreisklasse Ost - allerdings nur, wenn er auch das Derby gegen den SV Störnstein erfolgreich übersteht. Bild: af
Weiden. (kap) Im Mittelpunkt des zehnten Spieltages der Kreisklasse Ost steht das Gipfeltreffen zwischen Tabellenführer TuS/WE Hirschau (1./22) und Verfolger SpVgg Vohenstrauß II (2./19). Die Zielvorgaben beider Kontrahenten sind klar definiert. Die Heimelf will Spitzenreiter bleiben, der Gast sie ablösen. Im Schatten der Schlagerpartie wird auch Fußball gespielt. Unter anderem stehen sich im Derby und Verfolgerduell der SV Floß (5./17) und SV Störnstein 3./19) gegenüber. Derbystimmung auch beim SV Pfrentsch (12./7), der gegen den Gast aus Neunkirchen/Chr. 4./18) als krasser Außenseiter in die Begegnung geht.

TSV Eslarn       Sa. 16 Uhr       SV Etzenricht II
Die Niederlage in Störnstein verschärfte die Situation der Heimelf zusehends. "Eine weitere Einbuße dürften und können wir uns nicht erlaube, wollen wir aus dem Tabellenkeller heraus", übt TSV-Trainer Markus Karl vorsichtig Druck auf die Mannschaft aus. "Die Begegnung wird kein Selbstläufer", warnt der Coach sein Team. Sein Hauptaugenmerk legt Karl auf eine stabile Abwehr, um weitere dumme Gegentore zu vermeiden. Nach dem Sieg bei Weiden-Ost keimte bei den Gästen Hoffnung auf. Aber schon eine Woche später setzte es eine unnötige Heimniederlage gegen Aufsteiger SV Altenstadt/Voh. Diese setzt den Gast erneut unter Druck. "Um den Anschluss nicht aus den Augen zu verlieren, muss an der Grenze gepunktet werden", sagt Spielleiter Alexander Greitzke.

FC Weiden-Ost II       Sa. 16 Uhr       SpVgg Pirk
Mit der besten Saisonleistung holte sich die Heimelf verdient die Zähler in Püchersreuth. Damit dieser Sieg an Wert gewinnt, muss die Mannschaft unbedingt nachlegen. Für Trainer Martin Oppitz sind in diesem Duell mit einem direkten Konkurrenten drei wichtige Punkte zu vergeben. Die Brüder Stark kehren in den Kader zurück, dafür fällt Krichenbauer aus. 0:6 kam der Aufsteiger vor Wochenfrist gegen Hirschau unter die Räder. "Die Niederlage möglichst schnell abhaken", fordert Spielleiter Josef Schiesl. Zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf die Hausherren. Wenigstens diesen wollen die Gäste beibehalten. Bei den bisher gezeigten Auswärtsleistungen eine schwierige Aufgabe. Alexander Seidl befindet sich im Urlaub, einige Spieler sind angeschlagen.

TuS WE Hirschau       So. 15 Uhr       SpVgg Vohenstrauß II
Mit Kantersiegen haben sich beide Kontrahenten letzte Woche für das Schlagspiel warmgeschossen. Ob sich die Zuschauer auf eine torreiche Partie freuen können, wird sich zeigen. Für die Hausherren steht die alleinige Tabellenführung an erster Stelle. Dazu genügt eine Punkteteilung. Nach den starken Trainingseindrücken scheint die Truppe von TuS-Trainer Jörg Gottfried bestens gerüstet. Allerdings plagen ihn große Personalsorgen. Beste Offensive gegen stärkste Defensive - dies verspricht für Gästespielleiter Gerald Grosser eine interessante Begegnung zu werden. Grosser hofft, das Trainer Mario Neuber einen guten Kader zur Verfügung hat und deshalb eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken kann.

SV Pfrentsch       So. 15 Uhr       DJK Neukirchen/Chr.
Mit der deftigen 1:9-Abfuhr in Vohenstrauß hält sich SV-Trainer Günter Kneißl nicht lange auf. "Abhaken und weiter geht es", richtet Kneißl den Blick auf das anstehende Derby. In dieses geht sein Team als krasser Außenseiter. Wenigstens einen Zähler will Kneißl einfahren. Dazu stehen ihm diesmal 15 Akteure zur Verfügung. In Vohenstrauß beendete die Mannschaft das Spiel wegen Verletzungen in Unterzahl. Gästecoach Hans-Jürgen Mühling warnt sein Team eindringlich. "Auch diese Partie muss erst einmal gespielt werden. Aber ich fahre hin, um drei Punkte zu holen." Walter Janda befindet sich im Urlaub, Dominik Hacker fehlt aus privaten Gründen.

FSV Waldthurn       So. 15 Uhr       DJK Weiden
"Das war mit Sicherheit das miserabelste Spiel seit ich hier Trainer bin", ärgert sich FSV-Trainer Stefan Grünauer noch immer. "Die Niederlage in Neukirchen hat sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben, aber auch der Schiedsrichter trug einiges dazu bei." Nun steht für Grünauer die Mannschaft in der Pflicht und hat einiges gutzumachen. Lediglich die Defensivleistung der DJK Weiden war bei der letzten Nullnummer in Ordnung. Bei der Chancenauswertung dagegen sieht Gästecoach Markus Tusek noch viel Luft nach oben. Trotzdem versucht er, in Waldthurn auf Sieg zu spielen, um den Anschluss zu den vorderen Rängen nicht zu verpassen. Die miserable Personallage bleibt bestehen.

SV Floß       So. 15 Uhr       SV Störnstein
Natürlich würde der Flosser Trainer Michael Nordgauer das Derby gerne gewinnen. "Dann wäre wir weiter ganz vorne dabei." Mit der Nullnummer in Weiden war er einverstanden. "Zumindest die Abwehr hat ihr Soll erfüllt. In der Offensive gibt es Nachholbedarf." Die personellen Voraussetzungen für einen Derbysieg sind gut, denn bis auf Urlauber Matthias Strobl steht Nordgauer der komplette Kader zur Verfügung. Kollege Krzystof Pianka weiß aus Erfahrung, dass Floß schon immer ein heißes Pflaster war. Da er einige angeschlagene Spieler beklagt, könnte er mit einem Zähler durchaus leben. Damit bliebe der Abstand von zwei Punkten bestehen.

SV Altenstadt/Voh.       So. 15 Uhr       TSV Püchersreuth
Mit drei Siegen in Folge hat sich die Heimelf aus dem Tabellenkeller verabschiedet. "Die Mannschaft scheint nun gefestigt und bereit für weitere Erfolge", sagt SV-Trainer Hans Schmucker. "In Etzenricht spielte sie eine gute erste Halbzeit. Deshalb bin ich sicher, dass die Punkte in Altenstadt bleiben." Bis auf die Studenten und Langzeitverletzten steht Schmucker der zuletzt erfolgreiche Kader zur Verfügung. Die Lage bei den Gästen verschärft sich nach vier aufeinanderfolgenden Niederlage zusehends. TSV-Trainer Rene Franke hat die Gründe dafür erkannt. "Nach Rückständen bricht meine Mannschaft auseinander." Skeptisch sieht der Coach der Partie entgegen, zumal sein Team auswärts noch ohne einen Punkt dasteht. Tobias Zahn fällt mit einem Muskelfaserriss für acht Wochen aus.
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