Viel mehr als ein Putztrupp

Pfarrer Hubert Bartel und drei zusätzliche Beisitzer verstärken künftig den Vorstand des Katholischen Frauenbundes Neuhaus.

Die Führungsriegegeht weitgehend unverändert in eine neue Legislaturperiode. Trotzdem gibt es organisatorisch eine Änderung beim Frauenbund. Zukünftig soll den Mitgliedern bei der Planung der verschiedenen Aktionen größeres Mitspracherecht zukommen.

Dieser Entscheidung war die Kritik einzelner Frauen am geplanten Programm für das Jahr 2014/2015 vorangegangen. "Der Vorstand nimmt sich das zu Herzen", sagte Vorsitzende Irmgard Schönberger. Auf ihren Vorschlag hin soll es in naher Zukunft einen Planungstermin mit allen interessierten Mitgliedern geben.

Mit den Landfrauen

Schriftführerin Petra Görl blickte auf Koch- und Bastelabende oder gemeinsame Ausflüge zurück und erinnerte an die Teilnahme bei kirchlichen Veranstaltungen sowie an das Herbst-Café im Pfarrheim. Schönberger erläuterte, dass es aufgrund der immer geringer werdenden Teilnehmerzahlen auf beiden Seiten bei manchen Veranstaltungen unumgänglich sei, sich mit den BBV-Landfrauen zusammenzuschließen.

Erfreut zeigten sich die Frauen über einige personelle Neuerungen im Verein. So stießen mit Ulrike Prucker-Pöllath und Irmgard Birkner zwei neue Mitglieder zur geselligen Truppe. Im Gottesdienst vor der Jahreshauptversammlung hieß Schönberger die Neuen in der Mitte des Frauenbundes willkommen.

Pfarrer Hubert Bartel übernimmt das Amt des geistlichen Beistands. "In vielen Pfarreien gibt es einen Frauenbund", gab Bartel zu bedenken. "Manchmal wird er als paramilitärische Truppe des Pfarrers oder Putztrupp bezeichnet." Aber der Frauenbund sei viel mehr, eher eine gesellige Gemeinschaft mit der Aufgabe, den christlichen Glauben durch Aktionen in die Welt zu tragen.

Bevor der gemütliche Teil begann, dankte Rettinger im Namen der Frauen der wiedergewählten Vorsitzenden für ihren Einsatz. "Immer wieder bist du da. Mit dir steht und fällt der Verein", lobte die stellvertretende Vorsitzende ihre Mitstreiterin, die das Amt seit 14 Jahren ausübt.
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