Viel Zahlen, aber nicht zu den Schulden

Kämmerer Michael Eisner präsentierte die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben. Als normal bewertete er den Anstieg der Personalkosten um zirka 4,8 Prozent auf rund 750 000 Euro. Prägnant sei die Zunahme bei der Kindergartenförderung. Um fast 50 Prozent sei der Gemeindeanteil von 364 000 Euro im Jahr 2013 auf 409 000 Euro gestiegen. Klage führte er wegen der finanziellen Belastung durch Wasserrohrbrüche. Außen vor ließ Eisner aber Zahlen zum Schuldenstand, zur Pro-Kopf-Verschuldung und zur voraussichtlichen Schuldenentwicklung.

Danach widmete sich der Kämmerer der Investitionstätigkeit. 357 000 Euro koste der Aussichtsturm am Kütschenrain. An staatlichen Zuwendungen seien 96 000 Euro eingetroffen, insgesamt seien 132 000 Euro zu erwarten. Für den Turmstumpf in Thurndorf nannte er einen Aufwand von knapp 150 000 Euro bei 75 000 Euro Förderung. Für das Gewerbegebiet Weiherwiesen rechnet Eisner mit 260 000 Euro, 117 000 Euro seien bereits ausgegeben worden. Für die Regenrückhaltebecken in Altzirkendorf und am Sandbrunnen verwies er auf einen Haushaltsansatz von 151 000 Euro.

Bei den geplanten Ausgaben nannte der Redner unter anderem das Gemeindehaus in Altzirkendorf mit geschätzten 85 000 Euro, Sanierung der Ortsdurchfahrt Sassenreuth, Kanalbauten, Erschließung des Gewerbegebietes Weiherwiesen, Schulhaussanierung, Umrüstung der Straßenbeleuchtung und ein neues Löschfahrzeug für die Kirchenthumbacher Wehr. Für das HLF 20 hat Eisner 450 000 Euro einkalkuliert. Vom Freistaat erwartet die Kommune eine Förderung von 156 000 Euro. (do)
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.