Viel zu wenige Lehrer: Verband schlägt Alarm

Mit großer Sorge blickt der Bezirksvorstand des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) auf das angelaufene Schuljahr. Rückmeldungen aus allen Schulamtsbezirken in der Oberpfalz bestätigen, dass die Personalversorgung äußerst knapp ausgefallen sei und an den allermeisten Schulen kaum Möglichkeiten bestehen, über den Pflichtunterricht hinaus zusätzliche Fördermöglichkeiten anzubieten. Das teilte der BVLL nach einer Bezirksvorstandssitzung in Paulsdorf (Kreis Amberg-Sulzbach) mit. Auch die mobilen Reserven seien zum großen Teil bereits langfristig verplant.

Bezirksvorsitzende Ursula Schroll befürchtet, dass während des Schuljahres massive Unterrichtsausfälle programmiert seien. Auch die dringend notwendigen zusätzlichen Ressourcen für die Flüchtlingskinder reichten bei weitem nicht aus. Der BLLV fordert angesichts der angespannten Situation, alle verfügbaren personellen Ressourcen auszuschöpfen, um die Schulen ausreichend personell zu versorgen. Außerdem erwartet der Verband, dass zusätzliche Geldmittel bereitgestellt werden, um für die Betreuung der Flüchtlingskinder zusätzliches Personal wie Dolmetscher, Sozialpädagogen oder Psychologen finanzieren zu können.
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