Viele Ausbildungsstunden und Untersuchungen

Die Ausbildung in Theorie und Praxis war für Kerstin und Katie kein Zuckerschlecken. 185 Unterrichtsstunden absolvierte das Mensch-Hund-Team dafür im Bayerischen Wald. Von Humanpsychologie und Soziologie bis hin zur Genetik und Pädiatrie reichte das Spektrum für die Halterin, die sich im Vorfeld in Fachbüchern und -zeitschriften schon ein bestimmtes Wissen angelesen hatte.

Es war der Therapieerfolg bei vorher verschlossenen Kindern, der die Erzieherin ermutigte, es auch mit Senioren zu versuchen. Abschrecken ließ sie sich auch nicht durch die damit verbundenen Kosten. Jährlich wird Katie untersucht, und alle drei Monaten muss sie eine Entwurmung, Zecken- und Flohprophylaxe über sich ergehen lassen.

Für sie ging es nach der bestandenen Eignungsprüfung als Begleithund in die eigentliche Ausbildung. Dazu gehörten die Unterordnung und die Gewöhnung an bestimmte Situationen mit Patienten, deren Eigenarten und diverse Hilfsmittel, etwa Beatmungsmaschinen.

Katie übte, Gegenstände abzulegen, alleine zu bleiben, nicht zu reagieren, zu sitzen, die Scheu vor dem Rollstuhl abzulegen. Sie lernte, neben Gehbehinderten zu laufen, die Hilfen benutzen, oder Menschen um sich zu haben, die auch mal ungewohnte Lautäußerungen von sich geben. (cs)
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