Viele gedenken der Toten

Eine große Menschenmenge versammelte sich an Allerheiligen auf dem Friedhof. Stadtpfarrer Thomas Jeschner, der die Gräber segnete, hatte zuvor bei der Andacht in der Friedhofskirche besonders an die in den vergangenen zwölf Monaten Verstorbenen erinnert. Bild: rn
Der Allerheiligentag, dem Gedenken der Toten geweiht, und der damit verbundene Gräbergang sind seit jeher für viele Weggezogene Anlass zum Besuch ihrer Heimat. Das zeigte sich wieder am Sonntag, als sich bei traumhafter Witterung ein schier nicht enden wollender Strom von Fußgängern dem Friedhof zuwandte.

Der Gräbersegnung voraus ging ein Rosenkranz in der Friedhofskirche, wo Gedenktafeln an die Toten des Krieges 1870/71 und des Zweiten Weltkriegs erinnern. Während der etwa 45-minütigen Zeremonie, mitgestaltet von der Stadtkapelle, verlas Pfarrer Thomas Jeschner chronologisch die Namen der 30 in den vergangenen zwölf Monaten im Alter von 60 bis 94 Jahren verstorbenen Pfarrangehörigen.

An den Zugängen zum Friedhof baten Mitglieder der Reservistenkameradschaft um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
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