Viele Türen stehen offen

Strahlende Quali-Absolventen: (von links) Landrat Andreas Meier, Christina Vitzthum, Vinzenz Kellner, Svenja Bäumler, Constantin Bartmann, Julia Klier, Rico Dobler, Stefan Bauer, Richard Panin, Benedikt Naujoks, Schulrätin Christine Söllner und Sparkassenchef Gerhard Hösl. Bild: Hartl

"Es bedarf einer großen Menge an Motivation und Zielstrebigkeit, so lange lernen zu können. Aber das Lernen ist das A und O im Leben" , würdigte Schulrätin Christine Söllner bei der Ehrung der Quali-Besten in der Schlosskapelle.

Neustadt/WN.(lba) Mit Landrat Andreas Meier und Sparkassen-Vorstand Gerhard Hösl zeichnete Söllner am Freitag in der Schlosskapelle die neun besten Quali-Abschlussschüler im Landkreis aus. Die Pädagogin betonte, dass die ausgezeichneten Ergebnisse dieser fleißigen Schüler ein großer Beweis für die Leistungsfähigkeit der Mittelschule sei. "Die Quali-Note setzt sich zur einen Hälfte aus der Jahresleistung und zur anderen aus der Prüfungsleistung zusammen. Da sind die Ergebnisse schon beachtlich."

In Anwesenheit der Eltern und Großeltern lobte die Vertreterin des Staatlichen Schulamtes die Absolventen für ihr Durchhaltevermögen. Dabei stünden die drei Mädchen und sechs Jungen - alle haben eine Eins vor dem Komma - stellvertretend für die vielen anderen guten Schüler. "Es hat euch viel Kraft und Motivation gekostet. Aber es hat sich gelohnt", sagte Söllner. Landrat Meier lobte ebenfalls die Leistungen und wies auf die vielen handwerklichen Betriebe hin, bei denen die freien Stellen schneller stiegen als die Bewerberzahlen. "Es werden dringend fleißige und qualifizierte Mitarbeiter gesucht, also habt ihr exzellente Arbeitschancen", sagte Meier. "Jeder sollte allerdings ganz individuell entscheiden, welchen Weg er gehen möchte."

Silber-Barren als Lohn

"Als ich heute Morgen die Straßenseite wechselte, dachte ich an die Ehrung der Quali-Besten. Denn wieder einmal haben sie eine Etappe geschafft und wechseln sozusagen zu einer neuen Seite", sagte Hösl. Der Vorstand der Vereinigten Sparkassen erinnerte auch an schwierige Schultage, die die Schüler durchstehen mussten. Die neun Einser-Absolventen erhielten ein Geschenk des Landkreises und von Sparkasse einen Silber-Barren.

Das sind die besten Absolventen

Beste ist Svenja Bäumler aus Luhe mit einem Notendurchschnitt von 1,50. Sie besucht zum nächsten Jahr die Wirtschaftsschule in Weiden und will später ihren Traumberuf als Heilerziehungspflegerin ausüben. Ihre Hobbys sind Tanzen und Freunde treffen. Ebenso besucht Rico Dobler aus Luhe mit einem Schnitt von 1,55 ab September die Wirtschaftsschule. Seine Hobbys sind Fahrrad fahren und Freunde treffen. Richard Panin aus Weiden, der den Quali mit 1,61 abschloss, möchte Feinwerkmechaniker werden und danach die BOS Weiden absolvieren. Er geht gerne Schwimmen und mit Freunden weg.

Der Vohenstraußer Vinzenz Kellner (1,61) ist begeisterter Sportschütze. Er möchte Anlagenmechaniker werden. Benedikt Naujoks aus Kaltenbrunn hat ebenfalls 1,66. Sein Hobby ist Lesen. Julia Klier aus Pirk (1,66) wird auf der Wirtschaftsschule weitermachen. Gerne trifft sie sich mit Freunden und fährt Fahrrad. Einzelhandelskaufmann lernt der Bechtsriether Stefan Bauer (1,72). Er trifft gerne Freunde und fährt Mofa und Fahrrad. Constantin Bartmann aus Tännesberg (1,72) engagiert sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr und der Landjugend. Sein Berufswunsch ist Landwirt. Christina Vitzthum (1,72) aus Waldthurn geht weiter auf die Kinderpflegeschule und strebt den Beruf als Logopädin an. Dazu passen seine Hobbys: ehrenamtliche Arbeit bei der Feuerwehr und Landjugend.
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