Vielfältige ökumenische Zeichen

In geschwisterlicher ökumenischer Verbundenheit wurden die Gläubigen nach dem Pontifikalgottesdienst zum Begegnungsabend mit Bischof Rudolf Voderholzer in den festlich dekorierten Gemeindesaal unterhalb der Christuskirche eingeladen. Nach der Begrüßung durch Dekan Walter Hellauer erinnerte der Hausherr, der evangelische Dekan Karlhermann Schötz, an vielfältige ökumenische Zeichen. Die Kirchengebäude in den beiden Pfarreien seien durch ihre Verschiedenheit und ihre Nähe ein gutes Symbol, sie erinnerten an die Gottesmutter Maria und ihren Sohn Jesus Christus.

Schötz blickte auch auf das vonChristian August auferlegte Simultaneum zurück, das vor mittlerweile fast 60 Jahren aufgegeben wurde. Die Gemeinden aus den Konfessionen seien nun viele Schritte aufeinander zugegangen, und sie erlebten durch das gemeinsame Bekenntnis zu Jesus Christus ein Miteinander auf Augenhöhe. Der Dekan stellte auch den gemeinsamen katholischen und evangelischen Auftritt angesichts der momentanen gesellschaftlichen Situation als sehr wichtig heraus. (lz/bba)
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