Vier Altäre für eine gute Ernte

Die Ministranten führten die Flurprozession durch die Straßen Kirchenlaibachs an. Bild: hia

Mit Fronleichnam ist in Kirchenlaibach noch lange nicht alles vorbei. Am Sonntag zogen die Katholiken wieder durch den Ort.

"Bitten wir Gott um Wachstum der Saat in der Natur, eine gute Witterung für eine gute Ernte und das Gedeihen unserer Arbeit." Bei Schaueramt und Flurprozession am Sonntag stellte die Dreifaltigkeitsgemeinde wie immer das Gebet fürs tägliche Brot in den Mittelpunkt.

Pfarrer Sven Grillmeier erklärte, dass für die Kirche in der Monstranz Christus persönlich mit durch die Straßen zieht. "Tragen wir seine Gegenwart unter uns durch die Straßen und Fluren, über die Felder und Wiesen." Der Mutter-Kind-Chor unter Leitung von Organistin Luzia Fürst stimmte "Einer hat uns angesteckt" an, die Gemeinde sang "Ehre sei Gott in der Höhe". Der Zug führte die Katholiken dann durch die Natur zu vier Altären. Der erste war an der Ecke Creußener Straße/Kreuzstraße aufgebaut. Am Point-Kreuz stand der zweite, am sogenannten Moller-Kreuz der dritte Altar. Von dort zogen die Gläubigen zum vierten Altar vor der Ägidiuskirche. An den Altären wurden Evangelien gelesen und Fürbitten gesprochen.

Pfarrer Grillmeier betonte, dass die Natur ein Geschenk Gottes sei. Es sei Aufgabe der Menschen, sorgsam mit ihr umzugehen. Dank sagte er den Gläubigen für die Teilnahme und der Feuerwehr für die Absicherungen.
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