Vier Jahrzehnte Frauenbund

40 Jahre beim Frauenbund und gleichzeitig Gründungsmitglieder sind Christl Schuh (links) und Birgit Kainz (rechts). Dazu gratulierten unter anderem die Priester Pfarrer Schöls und Pater Lindner. Bild: heg

Vor 40 Jahren gründeten 30 Frauen als Nachfolgeverein des Christlichen Müttervereins den Katholischen Frauenbund Fischbach. Um genau zu sein: Es war der 19. November 1975. Der Initiator war damals Pfarrer Josef Denk. Nun zelebrierten Pater Alfred Lindner und Stadtpfarrer Adolf Schöls den Jubiläumsgottesdienst.

Eingangs weihte Pater Lindner eine Erinnerungs-Kerze. Die Zahl 40 habe im Christentum hohen Stellenwert und werde daher auch als Heilige Zahl bezeichnet, sagte Lindner. Ein Rückblick sei die beste Sprache der Zukunft, man könne in Ruhe zurückschauen, nachdenken und schließlich in Ruhe in die Zukunft blicken. Hauptthema seiner Predigt waren die Tugenden der Familie.

Bisher drei Vorsitzende

Musikalisch umrahmte den Festgottesdienst der Kirchenchor Fischbach. Gefeiert und geehrt wurde dann ganz weltlich im Gasthaus Roidl. Die Vorsitzende des Frauenbundes, Wilhelmine Hiltl, blickte auf die Geschichte zurück. Der Stadtpfarrer und der Pfarradministrator Adolf Schöls lobte die Initiativen des Frauenbundes, ohne dessen Aktivitäten, Zusammenkünfte und Unterstützungen vor Ort so manche Veranstaltungen es so nicht geben würde.

Nach grundlegenden Erläuterungen der Abkürzung des "KDFB" und der Feststellung, dass man vieles den Frauen zu verdanken habe, bat Schöls, nicht nachzulassen und sich weiter in die Kirche einzubringen. Sein Fazit zum Schluss: "Ohne Frauenbund bist' halt ein armer Hund."

Gründungsvorsitzende war von 1975 bis 1977 Maria Lottner. Es folgte Rosa Schnobrich aus Neubäu bis 1998. Seitdem steht Hiltl dem Frauenbund vor. Sie sprach auch über die Aktivitäten. Dazu würden der Frauenfasching, Weltgebetstag der Frauen, Palmbüschelverkauf, Maifeiern und Maiandachten, Oktoberrosenkranz, Adventsfeiern und Frauenfasching gehören. Dazu zählten viele Ausflüge, Theaterbesuche und weitere Aktivitäten.

In den vergangenen 15 Jahren erhielten der Kindergarten Fischbach 1900 Euro, die Kirchenverwaltung eine Spende von 1400 Euro für die Renovierung der St.-Nepomuk-Kapelle, 500 Euro zur Renovierung des Kreuzes am "Scharrerstadel" und jeweils 500 Euro für die Anschaffung der Mariensäule im Kirchhofbereich und 500 Euro an Kuno. Zudem profitierten die Naabwerkstätten, Tsunamiopfer, die Ministranten beim Soli-Brot-Verkauf, Kuchenverkauf für die Mission sowie Frauenhaus und Kinderhospiz.

Zwei 400-Euro-Spenden

Für die Gründungsmitglieder hatte die stellvertretende Diözesanvorsitzende Birgit Kainz Goldene Ehrennadeln (siehe Infokasten) mitgebracht. Von den 30 Gründungsmitgliedern seien noch 15 am Leben, erklärte Hiltl - und 12 von ihnen kamen zum Ehrenabend.

Außerdem überreichte die Vorsitzende 400 Euro für die Renovierung der St.-Nepomuk-Kapelle an den Kirchenpfleger Gerhard Lang und für den Kindergarten St. Josef hatte sie ebenfalls 400 Euro angekündigt, die sie persönlich vorbeibringen will.
Weitere Beiträge zu den Themen: Fischbach (1249)Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.