Vier Tore reichen nicht

Drei Tore erzielte Daniel Wölfel am Samstag, freuen konnte er sich darüber nicht, denn die SpVgg Wiesau verlor beim ATS Kulmbach mit 4:5. Bild: Gebert

Bittere Niederlage für die SpVgg Wiesau im Kampf um den Klassenerhalt: Vier Tore, drei davon durch Daniel Wölfel, reichen nicht, um beim ATS Kulmbach wenigstens einen Punkt zu entführen.

ATS Kulmbach: Pohl, Werther, Buchta, Schelhorn, Günther, Nacak (83. Maiser), Auner (87. Maier), Münch, Böhmer (70. Yalcinkaya), Konov, Gashi

SpVgg Wiesau: Mötsch, Dutz, Wührl, Fischer (46. Oppl), Kreuzer (72. Gebhard), Lauton, Saller, Neudert, Brunner, Bartl, Wölfel

Tore: 1:0 (3.) Schelhorn, 2:0 (19.) Konov, 2:1 (23.) Brunner, 3:1 (45.+3) Nacak, 3:2 (46.) Wölfel, 3:3 (64.) Wölfel, 4:3 (68.) Nacak, 5:3 (80.) Auner, 5:4 (88.) Wölfel - SR: Hüseyin Eren (Hof) - Zuschauer: 80

Das kampfbetonte Spiel war nichts für schwache Nerven. Die Gäste traten selbstbewusst auf, doch das erste Ausrufezeichen setzten die Kulmbacher, als Schelhorn bereits in der dritten Minute das 1:0 erzielte. Die Wiesauer spielten weiter mutig nach vorne und waren mit ihren schnellen Angreifern stets brandgefährlich. Das große Plus der Platzherren in der ersten Halbzeit waren die Standards, auch in der 19. Minute, als Konov noch einer Ecke auf 2:0 erhöhte. Torjäger Brunner (23.) brachte die Stiftländer mit dem Anschlusstreffer zurück ins Spiel. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit stellte Nacak den Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Die Gäste kamen mit Wut im Bauch aus der Kabine und durch Wölfel sofort zum 2:3 (46.). Wiesau witterte Morgenluft, machte enorm Druck und wurde mit dem Ausgleich, erneut durch Wölfel (64.), belohnt. Es ging weiter Schlag auf Schlag mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, die Zuschauer sahen ein Kampfspiel mit offenem Visier. Nacak (68.) und Auner (80.) schossen die Bierstädter mit 5:3 in Front. Die Partie schien entschieden, doch den nie aufsteckenden Gästen gelang noch einmal der Anschlusstreffer durch das dritte Tor von Wölfel (88.). Dieser Treffer kam aber zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Bester Spieler des ATS Kulmbach war der zweifache Torschütze Nacak. Bei den Gästen ragte Wölfel heraus, der nie unter Kontrolle gebracht werden konnte.
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