Viertes Starkbierfest beschert den Speichersdorfer Musikanten eine volle Sportarena
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Speichersdorf. (hia) Eine glänzende vierte Auflage feierte das Starkbierfest der Speichersdorfer Musikanten. Mit dem erstmals ausgetragenen Masskrugstemmen als Höhepunkt hatten die Organisatoren Matthias Busch und Dominik Fischer ein glückliches Händchen bewiesen.

Viele Vereinsabordnungen und Gäste aller Altersschichten waren in Dirndl oder Lederhose gekommen. Dafür gab es am Eingang als Dankeschön Schnupftabak und Gummibärchen. Eine riesige Helferschar hatte einen zünftigen Boarischen Abend, ganz nach dem Vorbild des Starkbieranstichs auf dem Nockherberg, auf die Beine gestellt. Die ganze Sportarena war in ein weiß-blaues Outfit getaucht. Das Starkbier wurde in Steinkrügen ausgeschenkt. Dazu gab es Haxn und Schnitzel, die reißenden Absatz fanden.

Die Halle war restlos gefüllt, als die Speichersdorfer Musikanten zum Auftakt den "Bayerischen Defiliermarsch" und "Aus Böhmen kommt die Musik" anstimmten und Moderator Jürgen Küffner den Abend eröffnete. Für den von den Speichersdorfer Musikanten unter Leitung von Norbert Lodes gestalteten ersten Teil hatten die Akteure ihr Repertoire extra ausgeweitet. Volkstümlich-boarische Blechmusi, Stimmungskracher der neuen Deutschen Welle und aktuelle Hits wechselten sich ab. Von der gegenüberliegenden Bühne aus sorgte kurz vor Mitternacht der "Horrido Express" für Stimmung. Dem Titel ihres Auftaktliedes "Ich will Spaß, ich geb Gas" machten sie drei Stunden lang alle Ehre. Das "Fliegerlied", "Cowboy und Indianer" und das "Rote Pferd" durften ebenso wenig fehlen wie "Fürstenfeld" und "Sierra Madre".

Dazwischen hieß es für zwölf Mannsbilder und acht Damen Kraft, Ausdauer und absoluten Siegeswille beim Masskrugstemmen zu beweisen. Organisator Matthias Busch und Moderator Jürgen Küffner achteten genau drauf, ob etwas verschüttet und wann die Horizontale verlassen wurde. Unter den dröhnenden Anfeuerungsrufen der Masse ließen die Teilnehmer ihre Mukis spielen. Die erzielten Zeiten nötigten mächtig Respekt ab, was sich in einem tosenden Applaus ausdrückte.

Bei den Frauen hatte am Ende Erna Hösl (3:32) aus Seybothenreuth die größte Power und den höchsten Schmerzlevel. Ihr folgten die beiden Ahornbergerinnen Patricia Sieber und Annemarie Zaus sowie Antonia Hübner aus Speichersdorf. Bei den Männern hielt Andreas Haberberger aus Mockersdorf den Masskrug 6:11 Minuten in die Höhe. Die weiteren Plätze belegten Thomas Pfau aus Speichersdorf und Ilia Sena aus Kemnath. 80 Liter Gerstensaft war für die Sieger der verdiente Lohn.
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