Viertklässler kennen nun das Eschenbacher Rathaus in- und auswendig

Viertklässler kennen nun das Eschenbacher Rathaus in- und auswendig (rn) Nun wissen, sie wo in Eschenbach Kommunalpolitik betrieben wird. Zwei Klassen der Markus-Gottwalt-Schule verlegten nämlich den Unterricht ins Rathaus. 53 Buben und Mädchen der vierten Grundschulklassen und ihre Lehrer Karin Kumpf und Herbert Gröger erlebten interessante Stunden. "Oberlehrer" waren Bürgermeister Peter Lehr und Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft. Auf dem Programm stand zunächst das Einwohnermeldeamt. Roland Wies
Nun wissen, sie wo in Eschenbach Kommunalpolitik betrieben wird. Zwei Klassen der Markus-Gottwalt-Schule verlegten nämlich den Unterricht ins Rathaus. 53 Buben und Mädchen der vierten Grundschulklassen und ihre Lehrer Karin Kumpf und Herbert Gröger erlebten interessante Stunden. "Oberlehrer" waren Bürgermeister Peter Lehr und Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft. Auf dem Programm stand zunächst das Einwohnermeldeamt. Roland Wiesent plauderte aus dem Nähkästchen zu Fragen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, zur Rentenversicherung und zu Wahlen. Er rief dazu auf, Fundgegenstände in seinem Büro abzugeben. Neugier und Überraschung zeigten die Schüler auch bei der Haupt- und Bauverwaltung. Im Sitzungssaal empfing sie der Rathaus-Chef. Die Kinder durften sie auf den Stühlen der Stadträte Platz nehmen. Das Stadtoberhaupt informierte über die Sitzordnung und stellte sich den Fragen der Jungbürger. Die Kinder interessiert, wie lange sich die Brückenbauten an der B 470 noch hinziehen, warum im Feuerwehrhaus während der Nachtzeit blaues Licht brennt und warum es keine Kinder-Disco gibt. Sie erfuhren, dass Kinderspielplätze jährlich vom TÜV geprüft werden und die Fahrten zum Verkehrsübungsplatz Grafenwöhr billiger sind, als der Bau einer eigenen Anlage. Gute Mathe-Schüler löcherten den Bürgermeister mit Fragen zum Finanzgeschehen. "Reingehen in die örtlichen Geschäfte und nicht übers Internet bestellen." Diesen Rat gab Lehr der munteren Kinderschar mit auf den Weg. Dann gebe es weniger Leerstände. Interesse besteht offensichtlich auch für Betreuungsangebote über die Zeit der Sommerferien hinaus. "Da sind wir drüber", versicherte der Bürgermeister. Der anregenden Fragestunde schloss sich zur Freude der kleinen Gäste ein Imbiss an. Bild: rn
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