Vilshofener Feuerwehr baut Lagerraum an und bringt viel Arbeitsstunden ein
Anbau fast selbst gestemmt

420 Stunden leisteten die freiwilligen Helfer der Feuerwehr Vilshofen, um den 90 Quadratmeter umfassenden Anbau am Gerätehaus zu erstellen. Bild: sön
(sön) Der Anbau am Feuerwehrgerätehaus ist fertiggestellt. Bei einer Feier mit Helfern und Sponsoren betonte der FFW-Vorsitzender Georg Edenharter: "Wir haben gute Arbeit geleistet, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich bin stolz darauf." Darüber freute er sich ebenso wie die Aktiven, der Vereinsausschuss sowie Ehrenkommandant Josef Götz und das Ehrenmitglied Josef Piller. Sein Dank galt in erster Linie aber auch allen, die freiwillig insgesamt 420 Arbeitsstunden in dieses Projekt eingebracht haben.

"Davon waren 265 Stunden allein für das Fundament und notwendiges Pflaster erforderlich", präzisierte Edenharter noch. Ohne Bürgermeister Erwin Geitner, "der den nicht leichten Grunderwerb durchzog", und dem dieser Maßnahme aufgeschlossen gegenüberstehenden Marktgemeinderat wäre es wohl noch viel schwieriger geworden, spekulierte der Vorsitzende. "Wir konnten auch auf großzügige Förderer und Sponsoren bauen."

Namentlich dankte Edenharter für deren Unterstützung Markus Staufer (Baumaschinen), Gerhard Koller (Stapler), Arthur Flierl (Gerüst), Engelbert Müllner (Transport) Anton Mayer (Schlosserarbeiten) sowie Stefan Graf und Albert Stepper (Zimmererarbeiten, Planung). Nicht vergessen werden dürfe Bernd Schön, "der Kapo für alle Baumaßnahmen, wenn man schweres Gerät benötigt".

Doch nicht nur die Feuerwehr, auch Bürgermeister Erwin Geitner ist durchaus stolz auf diese Leistung: "Was ihr da mit dem Anbau gezaubert habt, das muss man euch hoch anrechnen." Von den Kosten des 90 Quadratmeter großen Lagerraums trage die Gemeinde zwei Drittel, die Feuerwehr den Rest, führte Geitner aus und fügte hinzu: "Die Gemeinde hat immer ein offenes Ohr für ihre Feuerwehren."

Dazu gab es ein Spendenkuvert und Edenharter revanchierte sich bei dem Bürgermeister mit dem Ehrenkrug der Feuerwehr. Obwohl Markus Staufer das Projekt bereits mit Sachleistungen seines Baugeschäfts unterstützt hatte, zeigte auch er sich zusätzlich mit einer Geldspende erkenntlich.
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