Vilshofener Frauen pflegen seit 1982 Faschingsbrauch
Von Hexen geherzt

Der Besuch der Vilshofener Hexen im Rathaus hat Tradition: Gestern stürmten sie wieder das Gemeindezentrum - und wurden erstmals von Bürgermeister Erwin Geitner empfangen. Bild: sön
(sön) Angeführt von Theresia Weinfurtner mit ihrer Quetschn stürmten die Vilshofener Hexen gestern Vormittag das Rathaus. Gemeindechef Erwin Geitner, unterstützt von 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel und Marktgemeinderat Andreas Weinfurtner, empfing die wilden Weiber mit einer Brotzeit.

Seit 1982 treiben die Vilshofener Hexen schon ihr Unwesen. Noch immer ist Gründungsoberhex' Zenta Söllner dabei. Auch der Besuch im Rathaus hat Tradition. Knapp 25 Frauen waren gekommen, hatten auch schon ihren Nachwuchs dabei - darunter die dreijährige Johanna. Theresia spielte zünftig auf, die Hexen tanzten und sangen. Oberhex' Irene Schönberger reimte: "Heit, zu derer Feierstund', schenk ma dir an kloana Hund." Und weil der aus Schokolade war, riet sie gleich "wenn er net bei Fuß gehen kann, woaßt was: dann frisst'n einfach zamm".

Geitner revanchierte sich mit einem Spendenkuvert, wurde dafür auch kräftig geküsst und geherzt. Die Vilshofener Hexen sind nicht so leicht unterzukriegen. Seit dem frühen Morgen waren sie nach einem kräftigen Frühstück in vielen Geschäften, Gaststätten und weiteren Institutionen unterwegs.
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