Vilshofener Hobbykicker messen sich mit Erbendorfern
Heißes Unentschieden

Bertram Götz (links) aus Vilshofen im Zweikampf gegen den Erbendorfer Sonntagskicker Thomas Lorenz. Bild: sön
(sön) Kreativ sind die Vilshofener Fußballfreaks - das muss man ihnen lassen: "Wenn schon keine Seniorenmannschaft mehr, dann auf jeden Fall eine Hobbymannschaft" ist ihr Credo. Um sich mit anderen Fußballfreunden zu messen, trat diese, nach vielen Trainingsstunden, am Samstagnachmittag gegen die Sonntagskicker aus Erbendorf an.

Brütende Hitze waberte über dem Vilstal, gefühlte 38 Grad Celsius herrschten auf dem SV-Sportgelände, als um 16 Uhr die beiden Mannschaften gegeneinander antraten. In jeder Hälfte des Spiels, das Schiedsrichter Heinz Scheibl aus Erbendorf pfiff, war eine Trinkpause eingeplant. Wasserbottiche am Spielfeldrand boten den Spielern die Möglichkeit zur Abkühlung.

Den besseren Start hatten die Vilshofener Hobbykicker: Sie gingen bereits in der fünften Minute durch einen grandiosen Fernschuss von Michael Rödl in Führung. In der 22. Minute baute Roland Singer von der Strafraumgrenze aus mit einem Schuss über 20 Meter in den linken Erbendorfer Torwinkel die Vilshofener Führung aus. Kurz vor der Halbzeit spielten die Sonntagskicker richtig auf - Daniel Schreiber verkürzte aus kurzer Distanz zum 2:1. Viel Schweiß floss an diesem Nachmittag, viele Spielerwechsel waren angesagt - und auch notwendig.

In der zweiten Halbzeit - da halfen auch Abkühlungen durch kurze Duschen aus den Wasserbottichen nichts - forderten die hohen Temperaturen ihren Tribut. Nach einem Eckball in der 60. Minute und Durcheinander vor dem Vilshofener Tor staubte der Erbendorfer Dominik Vollath ab und schoss das Ausgleichstor zum 2:2.

Nach einem im wahrsten Sinne des Wortes hitzigen Spiel hätten sich die beiden Mannschaft mit einem als gerecht empfundenen 2:2 getrennt, lautete das Resümee des SV-Vorsitzenden Arthur Flierl. Die Spieler, ihre Freunde und Fans aber ließen es sich anschließend unter dem Pavillon am SV-Sportheim bei frischen Getränken, Gockerln und Schweinshaxen oder Brezen mit Kas gut gehen. Ein gepflegter Ratsch gehörte natürlich auch dazu.
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