Vision: B 470 bekommt "Deckel"

Mit städtebaulichen Anmerkungen zu den Themen Wohnen, Leerstände sowie Grün- und Freiflächen befasste sich Architekt Klaus Stiefler. Er hielt es für erforderlich, Eschenbach durch neue Konzepte als Wohnstandort zu stärken. Im Bereich am Stirnberg erkannte er gestaltungsbedürftige Freiflächen und einen Investitionsstau an den Gebäuden. Ungenutzte Baugrundstücke in den Siedlungsgebieten stellten für die Stadt ein finanzielles Problem dar, erklärte Stiefler.

Zum Bereich des Stadtentwicklungskonzepts zählen für ihn Altstadt, Scheunenviertel, Stirnberg und die Areale an der B 470. Der Architekt stellte attraktive Möglichkeiten vor, wie Gebäudesanierungen in der Innenstadt eine Alternative zum Wohnen im Außenbereich sein können. Regionalvermarktung, Kleinbrauerei und Zoiglwirtschaft in Verbindung mit den Felsenkellern: Das waren seine Vorschläge zur Nutzung und zum baulichen Erhalt des Scheunenviertels.

Den Stirnberg gelte es, als attraktives innenstadtnahes Wohnquartier weiterzuentwickeln. Als Vision nannte er die Abdeckelung der B 470. Damit könne deren trennende Wirkung zwischen südlichem und nördlichem Stadtgebiet beseitigt werden. Alternativ schlug Stiefler eine gestalterische Verbesserung der Durchlässe vor. (rn)
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