Vitalsportler fit in Lokalgeschichte
Stadtnotizen

Gästeführerin Sandra Hörl (rechts) informierte die Vitalsportler bei ihrer Maiwanderung über die Geschichte der Armesbergkirche. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Frische Luft und Wissen tankten die Vitalsportler bei ihrem Ausflug zum 731 Meter hohen Armesberg. "Im Jahr 1008 wurde er erstmals urkundlich erwähnt, als er durch Kaiser Heinrich II. an das von ihm gegründete Hochstift Bamberg kam", wusste Sandra Hörl. Im 12. Jahrhundert begannen die Leuchtenberger, diese wilde Gegend mit Urwald und Sümpfen zu kultivieren.

Auf dem Weg zur Armesbergkirche ging die Gästeführerin näher auf die Entstehungsgeschichte des von 1677 bis 1678 erbauten Gotteshauses ein. Als der damalige Kulmainer Seelsorger Arckhauer 1690 Stadtpfarrer in Kemnath wurde, nahm er "seinen Berg" mit. Die Bergkirche sollte unter seiner Leitung zur Wallfahrtskirche werden. Ein eigener Bergkaplan betreute die Pilger. Für den Mesner, der im Winter die Kinder unterrichtete, entstand ein Holzhaus. Als die Kirche 1819 durch einen Blitzschlag abbrannte, ließ der Geistliche am Osthang des Gipfels aus Holz die Michaelskirche errichten. Nach dem großen Brand wurde eine neue Kirche errichtet, die Weihe war am Dreifaltigkeitssonntag 1836.

In der Wallfahrtskirche erklärte Hörl die Innenausstattung, die aus verschiedenen aufgelassenen Kirchen stammt. 1975 erfolgte eine Gesamtrenovierung. Mit einem Präludium von Johann Sebastian Bach ließ Josef Zaglmann die einmanualige Orgel erklingen.

Am Aussichtspunkt "Zur schönen Aussicht" genossen alle den weiten Blick in das Kemnather Land. Mit der Sage vom Schatz der Heiligen Dreifaltigkeit verabschiedete sich Sandra Hörl von ihren Zuhörern. Antje Lautner dankte ihr mit einem Präsent. Die Wanderer ließen sich im Mesnerhaus Torten und Brotzeiten schmecken.

Rosen für die Burgfrauen

Kemnath. (hl) Mit einer Überraschung für die Burgfrauen wartete der Ritterbund Waldeckh zue Kemenatha beim Kapitelum am Samstag auf. Am Abend vor dem Muttertag würdigte sie Großmeister Werner von Podewils (Ponnath) für die Unterstützung der Burgherren, sowohl zu Hause in ihren Familien als auch im Ritterbund. Sie zeigten Engagement beim Burggartenfest, beim Kapitel oder bei sonstigen Anlässen. Vom Hochsitz aus sei es eine Wonne die Burgfrauen vor sich zu sehen. Den Kanzler Sebastian Graf von Reichenbach-Goschütz (Sebastian Wolf) beauftragte der Großmeister, den Müttern einen besonderen Dank in Form einer Rose zu überreichen.

Bayern-Fans geben sich zu erkennen

Kemnath. Die Fahrt zum Heimspiel des FC Bayern gegen den FC Augsburg hat sich für den Fanclub Bavaria Kemnath trotz der 0:1-Niederlage gelohnt. Und das gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen gab es ein Wiedersehen mit Mitglied Markus Forster, den es aus privaten Gründen nach Wiesbaden verschlagen hat, zum anderen hatte der Wahlhesse neue Busschilder für den Fanclub mitgebracht.

Wenn es sich einrichten lässt, verbindet Forster seinen Heimaturlaub immer mit einer Fahrt mit dem Fanclub. Dank der Schilder für den Bus sind die Anhänger künftig bei Fahrten zu Spielen ihrer Idole gut zu erkennen. Die Vorsitzenden Rainer Kische und Johannes Kreuzer dankten Forster bei der Übergabe für die tolle Idee.
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