Völlig neues Gesicht

Wenn die Bagger im Herbst kommenden Jahres rollen, wird als Erstes der Mühlenkasten abgerissen. Das 3000 Quadratmeter große "Mühlenviertel", bestehend aus ehemaliger Klosterschmiede, -mühle, Kommunbrauhaus und Stallungen an der Brauhausstraße bekommt ein völlig neues Gesicht. Das Gesamtkonzept soll bis Frühjahr/Sommer 2018 realisiert sein. Zuerst wird das alte Sudhaus generalsaniert. Dort zieht der Physiotherapeut Gerhard Grüner mit seiner Praxis ein. Hauptnutzer des restlichen Areals ist die Katholische Jugendfürsorge. Sie schafft 14 stationäre betreute Wohnplätze und acht Wohneinheiten. Die Maßnahme soll in einem einzigen Bauabschnitt über die Bühne gehen. Zum Umfeld zählte ursprünglich auch noch der Wohnblock in der Mühlbachgasse 1. Der ist im Besitz der Stadt und wird laut Bürgermeister Bernd Sommer ebenfalls abgerissen. Von den sieben Mietwohnungen sind sechs noch bewohnt aber bereits gekündigt. Die Stadt hilft bei der Wohnungssuche. "Wir setzen natürlich niemanden auf die Straße", sagt Sommer. Sobald das Haus frei ist, beginnen die Abbrucharbeiten. Idealerweise im Herbst kommenden Jahres, wenn auch die Abbrucharbeiten im Mühlenviertel über die Bühne gehen. "Dann haben wir nur einmal Dreck." (tr)
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.