Vogel-Paradies strahlt bayernweit

Was der Hessenreuther Wald in Sachen Artenreichtum zu bieten hat, präsentierten Johannes Bradtka vom gleichnamigen Naturschutzverein und Forstrevierleiter Hans Frisch Axel Reichert. Der Naturschutzbeauftragte des Staatsforsts durfte dabei sein, als Greifvogelexperte Dr. Daniel Schmidt-Rothmund zwei junge Fischadler beringte. "Heuer sind die Jungvögel im Hessenreuther Wald verglichen mit anderen in der Oberpfalz sehr kräftig entwickelt", wusste der Biologe. Der Fischadler-Horst im Hessenreuther Wald gilt als Keimzelle der Fischadlerpopulation in Bayern.

Als nächstes beobachteten die Naturschützer einen Horst mit vier jungen Schwarzstörchen. Die große Zahl wertete Frisch als Beleg, dass sich die Vögel wohlfühlen. "Das liegt an den Nahrungsmöglichkeiten und der Ungestörtheit." Zum Schluss bat Bradtka um Hilfe bei einem neuen Projekt: Der Verein wolle den Habichtskauz wieder ansiedeln. Die buchenreichen Wälder böten ideale Lebensräume für den größten Kauz Mitteleuropas. Noch im 19. Jahrhundert brütete er im Oberpfälzer Wald. Reichert gefiel, war er sah. Er versprach dem Verein Unterstützung.
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