Vohenstrauß nach Debakel in der Pflicht - Neulingsduell in Schwarzenfeld
Wiedergutmachung angesagt

Für den Vohenstraußer Trainer Rainer Summerer ist guter Rat teuer. Nach dem 1:8-Debakel sind seine Spieler in der Pflicht, gegen die DJK Ensdorf Besseres abzuliefern. Bild: af
Weiden. (dö) Glückliche, aber auch demoralisierte Spieler hinterließ der erste Spieltag in der Bezirksliga Nord. Zu den Ersteren gehörten sicher die Akteure der beiden Aufsteiger SVSW Kemnath und SV Freudenberg, zu den Letzteren in erster Linie die Vohenstraußer nach ihrer 1:8-Packung in Amberg. Aber auch die Akteure des 1. FC Schwarzenfeld, TSV Detag Wernberg und SC Katzdorf zogen lange Gesichter.

In Runde zwei am Wochenende geistert der Begriff "Wiedergutmachung" durch die Reihen. Vor allem die SpVgg Vohenstrauß will mit aller Macht demonstrieren, dass die Packung ein einmaliges Malheur war. Das soll mit der DJK Ensdorf ausgerechnet ein Team zu spüren bekommen, das seinem Gast selbst ein halbes Dutzend Tore eingeschenkt hat. Auch der in Ensdorf geprügelte 1. FC Schwarzenfeld hat mit dem SV Freudenberg den Aufsteiger bei sich, dem mit 5:2 gegen den SC Katzdorf der dritthöchste Auftaktsieg der Bezirksliga gelang.

Aufgabe der Sportvereinigung Grafenwöhr ist es, herauszufinden, wie stark die Regionalliga-Reserve des FC Amberg wirklich ist. Das 8:1 der Gäste zum Auftakt dürfte ein unbehagliches Gefühl beim Gastgeber hervorrufen. Gegen das zweite 1:1 der Saison wäre wenig auszusetzen, so endete auch letztes Jahr das erste Aufeinandertreffen. Der TSV Detag Wernberg musste sich in Schwarzhofen durch zwei späte Gegentore geschlagen geben. Wenn die ersten Punkte auf das Konto gebucht werden sollen, muss die Offensive gegen den SV Hahnbach einen Sahnetag erwischen.

Der SV Schwarzhofen hat keine Lust, sich beim SV Kulmain ausbremsen zu lassen. Das sehen die Gastgeber nach dem 0:2 in Sorghof natürlich anders. Im letzten Jahr endeten beide Partien unentschieden. Mit dem 1:1 in Vilseck durfte die SpVgg Pfreimd zufrieden sein. Das wäre sie sicherlich nicht, wenn beim gleichen Spielstand Abpfiff gegen den SV Sorghof wäre. Trotz der erst im letzten Moment zusammengewürfelten Mannschaft schlug sich der SC Luhe-Wildenau in Kemnath beim 0:2 ordentlich. Als Spaßverderber will aber der FV Vilseck den ersten Heimsieg des SC verhindern. Voller Elan fährt der SVSW Kemnath ins weit entfernte Katzdorf, um dort den zweiten Dreier einzuspielen. Die Hausherren wollen aber den Beweis antreten, dass sie von der letztjährigen Giftigkeit nichts eingebüßt haben.
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