Volksbund bietet im Oktober Reise nach Sizilien an
Zur Kriegsgräberstätte

Schwandorf/Regensburg. Es gibt in Europa wohl keinen zweiten Landstrich, welcher Schmelztiegel so vieler Kulturen war wie Sizilien. Viele Kriege sind im Laufe der Jahrhunderte ausgefochten worden, so auch im Zweiten Weltkrieg, als die Insel eine wichtige strategische Rolle spielte.

Sie war das Sprungbrett nach Nordafrika, wo zahlreiche deutsche Einheiten kämpften. Eine große Anzahl zurückverlegter Verwundeter ist in Lazaretten auf Sizilien verstorben, manches Nachschubschiff sank in sizilianischen Gewässern. Später, nach dem verlorenen Afrika-Feldzug, landeten im Juli 1943 die Alliierten auf der Insel. Die Kämpfe dauerten nur wenige Monate, aber bis zum Rückzug auf das italienische Festland haben über 5000 deutsche Soldaten auf der Insel ihr Leben lassen müssen. Am 25. September 1965 wurde in der kleinen Gemeinde Motta San Anastasia eine Kriegsgräberstätte eingeweiht, in der alle auf der Insel gefallenen deutschen Soldaten ihre letzte Ruhestätte fanden. Aus Anlass des 60. Jahrestages bietet der Bezirksverband Oberpfalz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 7. bis 15. Oktober eine kombinierte Bus- und Schiffsreise an. Neben der Teilnahme an der deutsch-italienischen Gedenkfeier steht eine Rundreise auf dem Programm. Die Reiseleitung hat Bezirksgeschäftsführer Kaspar Becher. An der Kriegsgräberreise kann jedermann teilnehmen. Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle Oberpfalz des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., 93 047 Regensburg, Stobäusplatz 3, Telefon 09 41-553 95 oder per E-Mail unter bv-oberpfalz@volksbund.de.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.