Volkshochschule

Hier ist alles von gewaltiger Dimension - auch das Kloster (im Hintergrund): Das "achte Weltwunder", den Gebäudekomplex "El Escorial" vor den Toren der spanischen Hauptstadt, besichtigte die VHS-Gruppe bei ihrer Madrid-Reise ebenfalls. Bild: mül
Madrid ist eine Reise wert

Kirchenthumbach. (mül) Als eine Mischung aus Tradition und Moderne, in der Stil und Eleganz aus vergangenen Zeiten mit dem Tempo und der Dynamik des modernen Lebens verschmelzen, erlebten die 46 Teilnehmer an der Studienreise der VHS Eschenbach unter Leitung von Gerda und Adolf Mückl die spanische Hauptstadt Madrid.

Die Metropole ist nicht nur wegen der beiden Top-Fußballmannschaften Real und Atlético, sondern auch wegen ihrer prachtvollen Bauten, malerischen Plätze und weltberühmten Kunstmuseen Prado, Reina Sofia und Thyssen-Bornemisza eine Reise wert. Das zentral im Stadtteil Moncloa gelegene Hotel mit direktem Metro-Anschluss und herrliches Sommerwetter mit Temperaturen zwischen 28 und 33 Grad boten beste Voraussetzungen für einen gelungenen Aufenthalt.

Einen ersten Überblick über die Stadt, die mit zirka 3,1 Millionen Einwohnern zu den größten Europas zählt, gewann die Gruppe bei einer mit dem Transfer zum Hotel kombinierten Stadtrundfahrt. Dabei wurden unter anderem die Stierkampfarena, der Prachtboulevard Gran Via sowie die spektakulären Bauten der Gegenwart im Finanz- und Geschäftsviertel passiert: der Picasso-Turm, das hypermoderne "Tor Europas" und die Cuatro Torres, vier zirka 250 Meter hohe Wolkenkratzer.

Ausgiebige Spaziergänge führten durch Parks, ins Zentrum der Stadt, und das urige Madrid des 16. Jahrhunderts mit seinen verwinkelten Gassen. Beim Besuch des weltbekannten Prado-Museums wurden die Hauptwerke berühmter Maler - wie El Greco, Velasquez, Goya, Rubens und Tizian - vorgestellt und erklärt. Danach ging's ins Museum Reina Sofia oder ins Bernabeu-Stadion.

Ein Busausflug zum "achten Weltwunder", der monumentalen Klosterresidenz "El Escorial" im Guadarrama-Gebirge, stand tags darauf an. Weitere Stationen zurück in Madrid waren der Atocha-Bahnhof - dessen riesige alte Halle aus Glas und Metall zu einem 4000 Quadratmeter großen tropischen Garten mit Palmen und Teichen umgestaltet wurde - und als Höhe- und Endpunkt der Madrid-Reise die Besichtigung des Königlichen Palastes. Die offizielle Residenz des spanischen Königshauses zeugt vom ehemaligen Reichtum des spanischen Königreiches: Überall Gold, Porzellan, Brokat und Gemälde.
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