Volkshochschule

Erzgebirgskunst im Gepäck

Eschenbach. (do) Räuchermännchen, Pyramiden, Schwibbögen, Reifentiere und viele weitere erzgebirgische Kunsterzeugnisse gab es bei einer Tagesfahrt der Volkshochschule in das Spielzeugdorf Seiffen zu bestaunen. Organisiert hatte die Fahrt Albrecht Heimberg.

Bereits im Bus erhielten die Teilnehmer Informationen über den Kurort Seiffen, die typischen Handwerksarbeiten und deren Bedeutung sowie zum ehemaligen Grenzverlauf und zu Begebenheiten in der ehemaligen Ostzone. Direkt nach der Ankunft in Seiffen ging es in eine Schauwerkstatt. Ein fachkundiger Führer erläuterte dort die verschiedensten Arbeitsschritte - vom Drechseln der Figurenteile bis zum filigranen Bearbeiten, vom Bohren bis zum Zusammenfügen der traditionellen Pyramiden. Dazu gehörte auch das Bemalen der Holzfiguren. Besonders die Kinder bewunderten die geschickten Pinselstriche der Malerinnen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchte die Gruppe das Spielzeugmuseum. Auf drei Etagen werden in der ehemaligen Berufsschule für Holzverarbeitung die Entwicklung der erzgebirgischen Spielwarenindustrie und des weihnachtlichen Brauchtums aufgearbeitet. Dem Nachwuchs boten sich dort viele Möglichkeiten, selbst mit Holzelementen zu experimentieren.

Danach hatten die Reisenden aus der Oberpfalz noch genügend Zeit, den Ort zu entdecken, sich mit Original-Holzerzeugnissen aus dem Erzgebirge einzudecken oder die achteckige Bergkirche zu besuchen.
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