Volksmission: Junge Gäste unterhalten Senioren
Gott und Glaube als roter Faden

In kleiner Orchesterformation spielten die jungen Leute von "Regnum Christi" das Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen". Stimmgewaltig fielen die Senioren in den Refrain ein. Bild: rn
Die Fröhlichkeit und Herzlichkeit, die die jungen Leute ausstrahlten, sprang schnell über: Als "Volunteers in Aktion" gestalteten junge Leute der Laienbewegung "Regnum Christi" den Seniorentreff im Pfarrsaal. Clubleiterin Maria Förster versprach einen "etwas anderen Nachmittag, der nicht in unserer Planung stand". Er sei von der Volksmission organisiert worden.

Deren Leiter Pater Martin Baranowski von der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi erklärte, dass es kein Zufall sei, dass die Volksmission mit einem Seniorennachmittag beginnt. Er bezog sich auf Papst Franziskus, der eine Synode für Familien vorbereitet, in der Großeltern eine wichtige Rolle spielen werden.

Dann übernahmen die jungen Gäste von "Regnum Christi" - unter anderem aus Düsseldorf, Flensburg und Würzburg - die Gestaltung des Seniorennachmittags. Benedikt, Absolvent der "Apostolischen Schule" Bad Münstereifel, führte dabei als redegewandter Moderator durchs Programm. Er führte die Gedanken Baranowskis fort und zeigte sich überzeugt: "Keine Gesellschaft wird ohne die Weisheit der Senioren überstehen können."

Gott und der Glaube zogen sich wie ein roter Faden durch das weitere Geschehen: in Liedern, Gedichten, Erfahrungsberichten und Glaubenszeugnissen. Nach einer Stabakrobatik des Allgäuers David begeisterte Sebastian als Akkordeonvirtuose. Pater Fergus sorgte mit Whisky-Geschichten für Erheiterung und mit einem irischen Lied für Unterhaltung. Das Publikum klatschte begeistert mit.

Zum Abschluss erteilte Pater Martin den Segen und wünschte sich von den Senioren: "Tragen Sie etwas von der Freude, die Sie hier ausgestrahlt haben, hinaus in Ihre Familien und Vereine." Vor dem Heimgehen wurde noch gemeinsam das Lied "Segne du, Maria" gesungen. Maria Förster bedankte für den sehr schönen Nachmittag und zeigte sich beeindruckt von der großen Freundlichkeit und Offenheit der Ordensleute und jungen Gäste.
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