Volksmusikabend lockt Musikanten und Zuschauer
Franken und Oberpfälzer im Duett

Rund 50 Mitwirkende unterhielten im Schenk-Saal die sehr zahlreichen Gäste beim Volksmusikabend der Floriansänger. Die Gastgeber hatten wieder einmal das richtige Gespür für das, was beim Publikum ankommt. Nahezu vier Stunden harmonierten bei den Aufführungen Oberpfälzer und Franken wunderbar zusammen.

Meisterhaftes Können

Der musikalische und lustige Abend wurde eingeleitet von den Dagesteiner Musikanten aus Vilseck unter Leitung von Josef Göttlinger. Sie waren das erste Mal in Michelfeld und zeigten meisterhaft ihr musikalisches Können. Den Willkommensgruß entbot der 2. Vorsitzende der Floriansänger, Karl Merkl. Die Stadt wurde vom 2. Bürgermeister Herbert Lehner vertreten. Der Vorsitzende der Floriansänger, Hans Thiem, bereitete den Volksmusikabend mit vor, konnte aber bei den Aufführungen nicht anwesend sein, weil er zur Zeit sich im Krankenhaus befindet.

So verpasste er es, wie sein selbst verfasstes Heimatlied beim Volksmusikabend von allen Teilnehmern zum ersten Mal gesungen wurde. Es handelt vom Flembach, der durchs schöne Michelfeld rauscht und wo es im Ort auch noch Beck'n, Metzger und Wirtshäuser gibt.

"Meine Heimat und mein Zuhause ist die Oberpfalz. Lieber Gott beschütze, segne sie und erhalt's". Die Floriansänger unter Leitung von Erwin Rühr begeisterten mit mehreren Liedern ebenfalls das Publikum. Anerkennung fanden auch die Florian-Musi mit Emil Habermann, der Klarinette und Saxophon spielte, sowie Erwin Rühr und Artur Fritsch, die auf dem Akkordeon und der Steierischen ihre Finger über die Tasten gleiten ließen. "Wir ham uns heit ganz ohne Maut ins oberpfälzische Michelfeld traut", sangen und spielten die "Fruschweiha-Musikanten aus Ottenhof. Die Leitung hatte Annelore Funk. Mit Singen und Klängen glänzten die Musiker mit einem beachtlichen Niveau.

Feine Sängerschar

Die Ehre, in Michelfeld sich zu präsentieren, hatte auch die "Singgruppe Obertrubach". Sie zeigte sich unter Leitung von Maria Schmitt als eine feine dreistimmige Sängerschar mit sehr guten Frauenstimmen. Auch ihr sympathisches Auftreten war eine Bereicherung des Abends. Die Lacher auf ihrer Seite hatten wieder die Koiser-Weiber aus Nitzlbuch. Mutter Gabi begleitete die Gstanzln auf der Gitarre.

Tochter Theresa, von Beruf Ergotherapeutin, gefiel besonders als Erzählerin von Witzen. Als Alleinunterhalter trat der Eschenbacher Sepp Kempf auf. Mit seinem reichhaltigen Liedmaterial, begleitet von Gitarrenklängen, erntete er wieder viele Lacher. Couplets sind und bleiben seine Stärke.
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