Volkstrauertag in der Marktgemeinde begangen
Für Frieden arbeiten

Bürgermeister Hans Frankl legte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Brucker Soldaten- und Reservistenkameradschaft, Siegfried Mindel, einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. Bild: hbr
Der Markt Bruck gedachte am Samstag anlässlich des Volkstrauertages der Gefallenen, Verfolgten und Vertriebenen. Nach einem Gedenkgottesdienst, den Pfarrer Helmut Brunner in der Pfarrkirche St.Ägidius zelebrierte, zogen zahlreiche Vereine und Organisationen zu den Klängen der Brucker Blaskapelle zum Kriegerdenkmal. Bei der Gedenkfeier trugen ein Schüler der Mittelschule Bruck sowie Lehrer Anton Hartl Gedichte zum Gedenktag vor.

Bürgermeister Hans Frankl betonte die Wichtigkeit der regelmäßig stattfindenden Gedenkveranstaltungen am Volkstrauertag. Der Tag habe eine große Bedeutung und müsse Mahnung sein, am Frieden festzuhalten und für dessen Erhalt zu arbeiten. Auch aktuell gebe es kriegerische Auseinandersetzungen in Europa sowie Krieg und Terror in vielen arabischen Ländern, die auch Deutschland beträfen und die es zu lösen gelte. Die Welle von Kriegsflüchtlingen, überwiegend aus Syrien, habe die ganze Republik und vor allem Bayern unvorbereitet getroffen. Dies zeige wieder, wie schnell es passieren könne, dass man sich mit den Folgen eines Krieges auseinandersetzten müsse, so Frankl. Es gelte deshalb alles zu tun, um dem entgegenzuwirken und vor allem die Kriegsflüchtlinge zu unterstützen und ihnen damit über ihre Traumata hinwegzuhelfen und deren Leid zu mindern. Nach dem Schlussgebet durch Pfarrer Helmut Brunner fand die Gedenkfeier mit drei Böllerschüssen und dem Lied vom "Guten Kameraden" ihren Abschluss.
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