Voller Einsatz auf der Bühne

Nicht zuletzt dem Engagement der Freudenberger Bauernbühne ist der Erfolg des Welttheaters (Bild) zu verdanken. Doch die Schauspiel-Truppe legte im vergangenen Jahr noch andere Stücke aufs Parkett. Archivbild: wsb

Auch wenn das Welttheater vergangenes Jahr zum zweiten Mal über die Bühne ging, der Einsatz der Beteiligten erforderte jede Menge Engagement. Großen Anteil am Erfolg des Mega-Stücks auf dem Mariahilfberg hatten die Protagonisten der Freudenberger Bauernbühne.

Bei der jüngsten Versammlung im Freudenberger Hof gab Vorsitzender Norbert Altmann eine Rückschau über das vergangene Jahr - und das war eben nicht nur vom Welttheater geprägt. Auch die Projekte Krimidinner und Bayerischer Casanova sowie einige Faschings- und Geburtstagseinlagen forderten die Schauspieler.

Für die Mitglieder war die Theaterfahrt, geplant von Barbara Söllner, nach Mörbisch mit dem Besuch des Musicals Anatevka ein herausragendes Ereignis. Auch zum Tag der offenen Tür im neuen Theaterfundus in Wutschdorf kamen 150 Besucher, um zu sehen wie sich die Bühne im alten "Haberl-Anwesen" eingerichtet hat. Hierbei erwähnte Norbert Altmann die fleißigen Helfer, die immer wieder das ganze Jahr über mit anpackten, um den Fundus zu dem zu machen, wie er sich nun präsentiert. Besonders hob Altmann die Leistungen des Musikanten Josef Zweck hervor, der die Veranstaltungen maßgeblich begleitete. Vor allem sein Einsatz bei der Theaterfahrt war beispiellos. Auch Lotte und Max Bösl erhielten Lob, weil sie in den vergangenen Jahren wie selbstverständlich die Gestaltung des Begleitfahrzeugs für den Faschingszug übernahmen. Die gute finanzielle Situation des Vereins unterstrich Kassier Helga Vogt. Der Kapitalzuwachs fiel im vergangenen Jahr jedoch eher gering aus, da die Bühne vor allem im Bereich des Fundus investierte.

Spielleiter Benno Schißlbauer ging auf das Krimidinner ein. Diese gelungene Mischung aus Theater und hervorragendem Essen war vor allem für die Küche eine logistische Herausforderung, da das Pfarrheim in Wutschdorf für so eine kulinarische Anforderung eigentlich nicht ausgelegt sei. "Daher wird es wohl schwer, dort eine Wiederholung zu veranstalten." Das Welttheater sei eine "große und spannende Aufgabe" gewesen. Auch mit Hilfe des Engagements aus den Reihen der Freudenberger Bauernbühne konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden.
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