Voller Einsatz für Bad und Halle

Die Neuanschaffungen für die Helmut-Ott-Halle ließen sich (von links) Bürgermeister Joachim Neuß und Stadtbaumeisterin Margit Ebner von Franz Steubl, Vorsitzender der Bad- und Hallengesellschaft, zeigen. Bild: cs

Die Devise "Wir machen es für die Stadt" schreibt sich die Bad- und Hallengesellschaft auf ihre Fahnen. Sie erfüllt Wünsche, die sonst auf die lange Bank geschoben worden wären, und stemmt als Dienstleister die Bewirtung bei vielen Großereignissen.

Wo immer im Freibad, im Hallenbad oder in der Helmut-Ott-Turnhalle Anschaffungen vorgeschlagen werden, die nicht in den Haushalt der Stadt passen, springt die Bad- und Hallengesellschaft ein, soweit es möglich ist. 2014 hat den Mitgliedern auch einiges an Arbeitseinsätzen abgefordert, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Festlichkeiten zum 700-jährigen Jubiläum der Stadt.

Zahlreiche Großereignisse

Rückblick darauf hielt der Vorsitzende Franz Steubl bei der Hauptversammlung im Gasthaus Deml. Rockoper Faust, Preußisches Kammerorchester, 40-Jahr-Feier des Behinderten- und Versehrtensportvereins, das Handball-Event mit den Berliner Füchsen oder der Landesverbandstag des Arbeiter-Samariter-Bunds: Die Bewirtung klappte wie am Schnürchen. Das galt auch für den Cross-Hindernislauf Hammer-Run, bei dem statt der angekündigten 300 bis 700 Personen letztlich 200 Teilnehmer kamen. Als Höhepunkt bleibe der Jubiläumsfestzug bei strahlend blauem Himmel in Erinnerung.

Tipp des Bademeisters

Im Frühjahr 2014 startete die Erweiterung des Mutter-Kind-Bereichs im Freibad um 25 Quadratmeter. Der Verein griff damit eine Empfehlung des städtischen Bademeisters Klaus Vögle auf. Trotz Ausgaben von fast 10 000 Euro erwirtschaftete Schatzmeister Hans Kormann ein Plus.

Zu Buche schlagen bei den Ausgaben vor allem der Kauf von 16 Sonnenliegen und zwei Schirmständern (1735.50 Euro), eines Alu-Wagens für große Schwimmleinen (1449,31 Euro), drei Wettkampfleinen (1674,33 Euro), ein Zuschuss für Leinen und Alu-Wagen an die Stadt (1000 Euro) und jeweils 500 Euro an das Rote Kreuz Auerbach und den SV 08 Auerbach sowie die Spiegelwand im Gymnastikraum in der Helmut-Ott-Halle (1416,10 Euro).

"Die viele Arbeit mit den Veranstaltungen und der Zeitaufwand haben sich gelohnt", bestätigte Hans Kormann beim Blick auf den Reingewinn, der wiederum zugunsten von Freibad und Halle ausgegeben wird. Die Kassenprüfer Herbert Appl und Horst Rössl sprachen sich lobend über das vorbildlich geführte Zahlenwerk aus.

Beisitzer-Zahl neu geregelt

Einer Satzungsänderung stimmten die Mitglieder zu. Mit dem Passus "mindestens 4 Beisitzer" gibt es bei Neuwahlen künftig keine Begrenzung nach oben mehr.

Bürgermeister Joachim Neuß weiß das finanzielle Engagement des Vereins zu schätzen, wie er betonte. Er verdiene sich fast die Bezeichnung "Badinvestitions- und Hallenbetriebsgesellschaft". Bei allen elf großen Veranstaltungen hätten die Helfer Know-how und Routine gezeigt. Die Zusammenarbeit mit der Stadt habe wunderbar funktioniert.

Handlauf und Ablagen

Als Wünsche des Behinderten- und Versehrtensportvereins nannte Neuß einen Handlauf im Gymnastikraum und zusätzliche Ablageflächen in den Damenkabinen. Allerdings würde sich auch die Stadt nicht scheuen, das zu übernehmen.

Franz Steubl erneuerte das 1962 abgegebene Versprechen, die Stadt nach Kräften bei der Ausstattung der Turnhalle zu unterstützen. "Solange ich lebe und mich die Mitglieder wollen, werden wir kleinere Ausgaben übernehmen", gab er grünes Licht für den Handlauf und die Ablagen. Er sei dem verstorbenen Bürgermeister Helmut Ott dankbar, dass er diese Halle verwirklicht habe.

Über die Anregung von Peter Iger, dem Stadtverband beizutreten, will die Vorstandschaft beraten. Als Geste des Danks überreichte Günter Himmelhuber einen Essensgutschein an Franz Steubl, einzulösen gemeinsam mit der Familie.
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