Vollgas im Home Office

Freuen sich, dass der Breitbandausbau für einige Orte der Gemeinde Freudenberg so zügig klappt: Christoph Bernik von der Telekom (links) und Bürgermeister Alwin Märkl. Bild: gef

Bürgermeister Alwin Märkl freut sich: Die Regierung der Oberpfalz hat die vorzeitige Baufreigabe für den Breitbandausbau in Hainstetten, Witzlricht, Pursruck, Immenstetten und Teilen von Freudenberg erteilt.

(gef) Die Telekom hatte im Zuge des bayerischen Breitbandförderprogramms ein Angebot für den Ausbau des Internets für diese Orte abgegeben. Der Gemeinderat gab dem Unternehmen den Zuschlag. Nach der Freigabe durch die Regierung der Oberpfalz konnte der Kooperationsvertrag mit der Telekom abgeschlossen werden.

Rund 700 Haushalten werden Breitbandanschlüsse von bis zu 50 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Alwin Märkl sieht damit für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbstständige eine erhebliche Stärkung des Standortfaktors. "Allen in diesen Ortschaften lebenden Bürgern und Unternehmen kann somit in Kürze der begehrte Zugang zum schnellen Internet ermöglicht werden", sagte er.

Einstieg in Feinplanung

Christoph Bernik von der Telekom freute sich über das Vertrauen der Gemeinde Freudenberg. Das Projekt werde zügig angegangen, sicherte er zu. Die Telekom steige jetzt in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig werde eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen ausgesucht, das notwendige Material bestellt. Sobald alle Kabel verlegt und die Multifunktionsgehäuse aufgestellt seien, erfolge der Anschluss ans Netz der Telekom, hieß es. In der Regel vergehen zwischen Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der neuen Bandbreiten gerade einmal zwölf Monate, so dass bis spätestens Herbst nächsten Jahres die hohen Bandbreiten zur Verfügung stehen, informierte der Vertreter der Telekom.

Für die Versorgung von Schleißdorf und Ellersdorf, für die im ersten Förderverfahren kein Angebot bei der Gemeinde eingegangen ist, hat der Gemeinderat Freudenberg ein zweites Förderverfahren eingeleitet - mit dem Ziel, auch für diese Ortschaften ein Angebot für den Ausbau zu bekommen. Die Markterkundung ist bereits erfolgt. Momentan läuft laut Bürgermeister Alwin Märkl das Auswahlverfahren. In Kürze werde sich der Gemeinderat mit der Auswahlentscheidung befassen müssen. "Es bleibt zu hoffen, dass auch für diesen Bereich ein Angebot bei der Gemeinde eingeht und unter Förderung durch das Breitbandförderprogramm des Freistaates Bayern ein Ausbau erfolgen kann", sagte Märkl.

Fit für die Zukunft

So kann seinen Worten nach im gesamten Gemeindebereich eine erhebliche Verbesserung der Versorgung der Bürger mit schnellem Internet erreicht werden. Sowohl der eigenwirtschaftliche Ausbau durch die Firma Jobst aus Amberg als auch die Erschließung durch die Telekom machen die Gemeinde nahezu flächendeckend zukunftssicherer.
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