Vom Brunnen zum Wasserhahn

Zweckverbandsvorsitzender Alois Böhm demonstrierte verschiedene Versuche mit Wasser.

Der Zweckverband zur Trinkwasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe besteht seit 50 Jahren. Beim "Tag der offenen Tür" zum Jubiläum bekamen die Besucher einen Einblick, welchen Weg das Wasser hinter sich hat, bevor es aus dem Hahn sprudelt.

Beim Betreten des Maschinenhauses wurden die Besucher plakativ mit drei Feststellungen konfrontiert: "Wasser ist Grundwasser", "Wasser ist Reichtum" und "Wasser ist süß". Der Aufbau verschiedener Stationen auf dem Gelände veranschaulichte den Weg des Trinkwassers zum Verbraucher.

An den beiden Modellen für die Brunnen mit 69 und 97 Meter Tiefe mit den verschiedenen geologischen Schichten erklärte Wasserwart Ludwig Forster die Struktur der Brunnen und ging auf die Förderleistung ein. Eine weiterer Aufbau führte die Verwendung verschiedener Materialien für die Leitungssysteme vor Augen. In diesem Zusammenhang verwies der Wasserwart auf die Funktionen des Unterflurhydranten, des Schiebers und Hausanschlusses.

In einem weiteren Bereich simulierte ein Leck in einer Leitung den hohen Wasserverlust innerhalb einer kürzeren Zeit. Das Aufspüren von Rohrbrüchen erfordert viel Erfahrung. Forster erklärte die diversen Geräte zum Orten der beschädigten unterirdischen Leitung. Auch ein digitales Überwachungssystem unterstützt die schwierige Suche. An einem weiteren Platz präsentierte der Wasserwart eine vorbildliche Hausinstallation und unterrichtete über die vorgesehene schrittweise Einführung zum Ablesen der programmierten Wasseruhr über Funk. Der Rundgang endete in der Aufbereitungsanlage - im Herzen der Trinkwasserversorgung. Der Experte für Installation, Wartung und Reinigung ging auf Detailfragen ein und sprach beispielhaft den pH-Wert, die Härtebereiche und die Trinkwasseranalysen an.

Zweckverbandsvorsitzender Bürgermeister Alois Böhm demonstrierte im Sitzungssaal Versuche zu Eigenschaften des Wassers, die vor allem bei Schülern reges Interesse weckten. Geschäftsleiter Manfred Eckert gewährte anhand von Filmen einen Einblick in beide Tiefbrunnen zur Wasserversorgung. Die Freiwillige Feuerwehr Pretzabruck sorgte fürs leibliche Wohl der zahlreichen Besucher.
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