Vom Feuer verschont, aber nicht vor Baggern

Aufgrund einer neuer Bestimmung war es der Gemeinde 2009 nicht mehr möglich, Bauschutt im eigenen Bereich abzulagern. Für die Deponie in der Tiefenlohe kam im Juli des gleichen Jahres das Aus. In der Lenauer Straße glaubte man, mit der Sandgrube ein eigenes Grund gefunden zu haben und erwarb es. Für die Planungskosten und den Antrag auf Errichtung bewilligte der Gemeinderat im Juli 2009 Ausgaben in Höhe von 7000 Euro. Die Bauschuttdeponie sollte auch den Gemeinden Kulmain und Kemnath zur Verfügung stehen.

Ein Jahr später hielt der damalige Bürgermeister Peter Merkl die Verwirklichung als "eher unwahrscheinlich". Untersuchungen ergaben eine Verwendung des Areals nur als reine Aushubdeponie. Einlagerungen von Beton, Putzresten und chemisch belasteter Baumaterialien wurden ausgeschlossen. Im Raum stand eine Summe von 342 000 Euro für eine Sanierung als reine Erdaushubdeponie.

Nach einer gemeinsamen Übung der drei kommunalen Jugendfeuerwehren gab es 2010 Überlegungen, die baufälligen Baracken - nachdem die Eternitdächer abgedeckt waren - als Übungsobjekt anzuzünden. Es blieb aber bei dem Vorhaben. Für den Abbruch der drei Gebäude in der Sandgrube liegt der Gemeinde ein Angebot von 75 000 Euro vor. Das braucht sie nicht mehr. Die Sandgrube wird Ausgleichsfläche für die Betriebserweiterung des Bauunternehmens Markgraf. Sie beseitigt die Baracken. (bkr)
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