Von Altlasten keine Spur

Im Westteil des künftigen Generationenparks ist bereits dessen künftige Gestaltung erkennbar. Links ist einer der Bäume zu sehen, den die Firma Opitz International in der letzten Augustwoche versetzt hat. Bilder: rn (2)

"Im Boden des bisherigen Kinderspielplatzes Kalvarienberg wurde kein belastetes Material gefunden." Diese kostensparende Nachricht erhielt der Stadtrat, als er sich über den Fortgang der Bauarbeiten für den Generationenpark informierte.

Architekt Manfred Neidl meldete entgegen ursprünglicher Bedenken und eines Eintrags im Altlastenkataster Fehlanzeige. "Wir haben keinen Abfall oder Fremdauffüllungen gefunden."

Zuvor hatten bereits zwei Altlastenuntersuchungen keine Anhaltspunkte auf Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung als Kinderspielplatz ergeben (wir berichteten). Bis in eine Tiefe von 3,30 Meter war man auf nur wenig Müllreste sowie unbedeutende Spuren von Blei und Chrom gestoßen. "Keine Grundwassergefährdung; alles im grünen Bereich", hatte die untersuchende Fachfirma geurteilt.

Vor Ort waren sich die Stadträte einig, das kleine mangelhafte Wegstück über den Eschenbach-Graben bis zur Unterführung der B 470 zu sanieren und das Fundament für einen weiteren Beleuchtungsmasten anzulegen. Dieser könnte eine Beitrag dazu sein, jugendliche Umtriebe in diesem Bereich zu minimieren.

Architekt Manfred Neidl informierte auch über die verlegten Ver- und Entsorgungsleitungen für die kleine WC-Anlage gegenüber dem Gebäude der Siedlergemeinschaft. Auf dessen Vorfeld soll ein Aufenthaltsplatz und eine Stellmöglichkeit für ein kleines Veranstaltungszelt entstehen. Nach Westen anschließen werden sich ein Brunnen für Kinder, weitere Spielbereiche und Fitnessgeräte.

Nach Abschluss der Arbeiten werden die existierenden Wege ein unterschiedliches Niveau haben. Bereits im März hatten sich die Stadträte dafür ausgesprochen, den gesamten Radweg bis zur Abzweigung zur Gärtnerei Fischer in das Projekt einzubeziehen und auszubauen. Dies wird der letzte Teil der Neugestaltung sein.

Ingenieur Hannes Oberndorfer nahm zu den erforderlichen und bereits erfolgten Wasser- und Kanalbaumaßnahmen Stellung. Der Bau eines Wasserschachts mit Zähler stehe bevor. Der städtische Klärwärter werde sich um die Anlage kümmern.
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