Von Ausgleich bis Querungshilfe

Die Vorplanung für den Bauabschnitt drei sieht zwei Querungshilfen auf der NEW 5 beim Bahnhof vor. Plan: RSP Bayreuth/Repro: ade

Die Änderung der Düngemittelverordnung zwingt die Gemeinde zu Investitionen im fünfstelligen Bereich. Das wurde am Dienstag in der öffentlichen Gemeinderatssitzung klar.

Schwarzenbach. (ade) Aufgrund der Verschärfung der Grenzwerte für Cadmium, Quecksilber und Blei darf der Klärschlamm aus der Kläranlage nicht mehr wie bisher in einer Vererdungsanlage entsorgt werden. Der Bau einer zusätzlichen solaren Trocknungsanlage in der gemeindeeigenen Kläranlage stellte sich als wirtschaftlichste Lösung dar. Einstimmig beschloss das Gremium, die dafür nötigen 40 000 Euro zu investieren.

Bürgermeister Thorsten Hallmann informierte über nötige Ausgleichsflächen für den geplanten Fuß- und Radweg "Hauptstraße zur NEW 5". Ohne Gegenstimmen war der Gemeinderat für das Grundstück an der Hauptstraße, auf dem eine Streuobstwiese gepflanzt werden soll. Kontrovers diskutiert wurde die Übernahme des seit 2012 aufgelaufenen Defizits des Info-Blattes "VG aktuell" in Höhe von knapp 8400 Euro. Schwarzenbach soll einen Anteil von knapp 1500 Euro bezahlen. Hallmann erklärte, es seien bereits Maßnahmen zur Kosteneinsparung getroffen worden. Petra Ade (Freie Wähler) forderte, die Seitenzahl den Werbeeinnahmen anzupassen. Ulrich Hösl und Alfons Przetak (beide CSU) regten eine effektivere Verteilung der Exemplare an. Mit der Gegenstimme von Eberhard Hohlrüther beschloss der Gemeinderat, den Anteil zu übernehmen.

Der Bürgermeister informierte über den Bauabschnitt drei der Städtebauförderung vom Anwesen Weber bis zum Bahnhof. Geplant seien Querungshilfen rechts und links der Kreuzung NEW 5/Haupt- und Bahnhofstraße sowie die Anordnung beider Bushaltestellen auf Höhe des Bahnhofes. Vor dem Pfarrhof seien Pkw-Stellplätze geplant, ein Fußweg solle vom Bahnhof bis zur Ortsmitte führen. Genaueres werde auf der Bürgerversammlung am 15. April um 19.30 Uhr im Gasthaus Stark bekannt gegeben. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von der Jahresrechnung 2014 mit einem Gesamtvolumen von 3,1 Millionen Euro. Einstimmig votierte das Gremium für die Teilnahme an der Bündelausschreibung für die Beschaffung von Ökostrom.
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