Von der Bierwirtschaft zum Tanzlokal

Die Burggaststätte Sommer, früher "Bierwirtschaft Bamler", ist im Band 17 der "Streifzüge" des Heimatkundlichen Arbeitskreises erstmals 1771 unter dem Hausnamen "Schmiedlenz" erwähnt. Die Bezeichnung stammt von den früheren Besitzern, Hufschmiedemeister Lorenz Rambold (1771) und Schmied Adam Ulrich (1827).

Dem Wirt Johann Karl Bamler gehörte das Anwesen ab 1877. Klara Bamler verkaufte es 1911 für 30 000 Mark und eine jährliche Ausnahme von 250 Mark an Albert Sommers Urgroßmutter Sophie, geborene Jungkunst. Heimatforscher Karl Ochantel hat noch weitere Details herausgefunden. Nach dem Ersten Weltkrieg blühten die Vereine wieder auf. Ab 3. Dezember 1918 durfte wieder getanzt werden. Der "Liederkranz" beantragte 1923 die Verlängerung der Polizeistunde jeden Mittwoch bis 1 Uhr. Im Kalten Krieg in den 60er Jahren hatte der Selbstschutz die Turnhalle, das Lichtspielhaus und die Burggaststätte Sommer als Notunterkünfte eingeplant.

Falls jemand alte Fotos der Gaststätte (Außen- oder Innenansicht, Bilder von Veranstaltungen oder Gästen) besitzt, kann er sich an Sommer wenden. Kontakt: Telefon 0511/281264 und 0173/6373999 oder albertsommer@t-online.de.
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