Von der Krise freigespielt

Zwar ist beim SV Vilshofen keine Seniorenmannschaft mehr im Spielbetrieb, das Match Vilshofen-Ost gegen -West war jedoch bei der Kirchweih der große Renner und auch die Jugend ist schwer im Einsatz. Bild: sön

Vor zwei Jahren steckte der SV Vilshofen noch in der Krise. Doch wie bei jedem guten Sportler ist dieses Formtief überwunden. Von einer möglichen Auflösung des Vereins redet niemand mehr. Im Gegenteil berichtete der Vorstand jetzt von vielen Aktivitäten und Erfolgen.

(sön) Bei der Jahreshauptversammlung blickte Vorsitzender Arthur Flierl zusammen mit den Spartenleitern auf das vergangene Jahr zurück. Dabei hob er trotz eines Abgangs von zehn Leuten die immer noch stattliche Anzahl von 260 Mitgliedern hervor. Neben Vorstands-, Ausschuss- und Kirwasitzungen gab es nach seiner Auskunft ein Johannisfeuer, das Zeltlager am Sportplatz, eine Weihnachtsfeier und ein "internes Essenauskarteln".

Gemeinsam mit Feuerwehr und Schützenverein sei beim Ferienprogramm eine Kanufahrt und mit dem Schützenverein die Kirchweih am Sportheim angeboten worden. Aber auch die Pergola ist erweitert worden und nebst Pflasterarbeiten wurde die Bar zu einem Büro umgestaltet, berichtete Flierl von baulichen Aktionen. Kassenwart Roland Schön legte den Kassenbericht mit allen Einnahmen und Ausgaben vor, während Alois Tischler die Aktivitäten der 30 Mitglieder zählenden Tennissparte erläuterte. Sie besteht nach seinen Worten aus einem "harten Kern" von acht Leuten, die den Spielbetrieb gewährleisten (montags und donnerstags jeweils von 18 bis 20 Uhr sowie Jugendtraining am Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr - Schnupperstunden jederzeit möglich).

Von Herbst- und Winterwanderungen nach Pilsheim und Winbuch mit je rund 60 Teilnehmern, dem Pfingst-Gartenfest und den im zweijährigen Turnus abgehaltenen Ausflügen mit Ski- und Schlittenfahrten berichtete Anton Meier für die Tauziehsparte. Bei den Turnerfrauen sind 19 Damen aktiv. "Bei uns steht der Spaßfaktor im Vordergrund", fasste Spartenleiterin Silvia Preischl zusammen.

"Die Berichte haben gezeigt, der SV ist eine runde Sache - alle ziehen an einem Strang", lobte Riedens Bürgermeister Erwin Geitner. Er stellte seinerseits das von der Marktgemeinde geplante Senioren-Netzwerk umfassend vor. (Hintergrund)
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