"Von Jahr zu Jahr besser"

Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich auf 165, der Vorstand wurde für weitere zwei Jahre bestätigt und die Fahrt zum Faschingsspektakel in der Partnergemeinde Eschenbach/Luzern gab neue Impulse: Gestärkt geht die Faschingsgesellschaft aus der Session 2014/2015 hervor.

Kein Wunder, dass bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim alles in Butter war. Das drückte sich auch bei den Neuwahlen aus: Die Geschicke des Vereins lenken weiterhin Präsident Harry Wohlrab, Ehrenpräsident Vinzenz Dachauer, Vorsitzender Michael König, stellvertretender Vorsitzender Thomas Kaufmann, Kassiererin Katja Tannreuther, Schriftführerin Petra Gottsche, die Gardebeauftragten Sandra Mandanici und Daniela Seemann sowie die Revisoren Dieter Kies und Klaus Lehl.

Letzterer wandte sich in seiner Funktion als dritter Bürgermeister mit einem "ganz dicken Lob" an die Eschenbacher Faschingsfamilie. Er war sich mit den Mitgliedern einig, dass bei der Gründung im Jahr 2006 wohl niemand von einem derartigen Aufwärtstrend gerechnet habe. Inzwischen sei die Faschingsgesellschaft ein Aushängeschild der Rußweiherstadt. Lehl nannte es einen großen Verdienst, "wenn man Geselligkeit und Freude verbreitet und damit die Menschen mitreißt". Sein Appell lautete daher: "Macht weiter so."

In seiner Rückschau ließ Vorsitzender Michael König ein abwechslungsreiches Vereinsjahr Revue passieren. Erfreut zeigte er sich, dass bei den Maibaumtafeln nun auch der Faschingsverein vertreten ist. In Stichworten ging er auf einen Polterabend, ein Grillfest, die Feier zum 50. Geburtstag von Präsident Harry Wohlrab und die Teilnahme an Festlichkeiten von Kirwaverein und VW-Team ein.

Zum Rathaussturm kam König zu dem Schluss: "Wir werden von Jahr zu Jahr besser." Die folgenden Monate seien geprägt gewesen vom Aufbau des Faschingswagens, von Faschingsball, Teilnahme am Monsterkonzert in Eschenbach/Luzern und an fünf Faschingszügen in der Region, vom Kehraus und von der Teilnahme am Bockbierfest der Pilots.

Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für ihre "optimalen Vorbereitungsarbeiten" beim Faschingsball und verheimlichte dabei die erheblichen Probleme mit dem damaligen Wirt nicht. Katja Tannreuther gab einen zufriedenstellenden Kassenbericht und dankte den zahlreichen Sponsoren. Auch für das Sommerfest am 18. Juli hätten sich bereits Sponsoren angesagt.

Mit großer Zuversicht blickt der Verein auf 2016. Die Zehn-Jahr-Feier und der Faschingszug sollen mit dem Besuch der "Escheschränzer" aus der Schweiz verbunden sein. Zum Dank und als Anerkennung für die einmaligen Erlebnisse während der Session gab es noch mehrere überraschende Spenden: Zeichen dafür, dass in der Faschingsgesellschaft großer Familiensinn herrscht.
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