Von Offenheit und Toleranz geprägt
Nachruf

Rudolf Raith gest.. Bild: hfz
Sulzbach-Rosenberg. Die Ortsgruppe Sulzbach-Rosenberg der Naturfreunde Deutschlands trauert um ihren stellvertretenden Vorsitzenden Rudolf Raith, der am 18. Februar nach schwerer Krankheit verstarb. "Der Verlust des langjährigen Vorsitzenden erfüllt die Ortsgruppe mit tiefem Schmerz und Betroffenheit."

Rudolf Raith war seit 30. September 1977 Mitglied beim Touristenverein "Die Naturfreunde", wie sich die Organisation damals noch nannte. In seiner ureigensten Art, nicht nur dabei zu sein, sondern sich stets persönlich zu engagieren, übernahm er in der Zeit von 1984 bis 1990 die Aufgabe des Kassenrevisors. Nicht zuletzt wegen seines Engagements wurde er 1991 als Nachfolger von Fritz Leugner zum Vorsitzenden der Ortsgruppe gewählt. In dieser Funktion leitete er die Geschicke der Naturfreunde, bis er sich im Jahr 2014 nicht mehr zur Wahl stellte, und seinem Nachfolger Manfred Niebler seitdem als Stellvertreter zur Seite stand.

Raith hatte in seiner 23-jährigen Amtszeit eine überaus glückliche Hand im Umgang mit allen Vereinsmitgliedern, der immer von Augenhöhe geprägt war. Die Leitmotive der Naturfreunde Deutschlands - Umweltschutz, sanfter Tourismus, Sport und Kultur - waren für Raith nicht nur Begriffe, sie prägten sein ganzes Handeln als Vorsitzender und auch als Mitglied.

Ihm gelang es immer, nicht zuletzt durch seine Offenheit und Toleranz, dieses weite Betätigungsfeld durch vielfältige Aktionen mit Leben zu erfüllen. So ist es sicher kein Zufall, dass in seiner Amtszeit viele junge Menschen für die Idee der Naturfreunde begeistert werden konnten und Mitglied in der Ortsgruppe wurden. Auch im Naturfreundehaus Ernhüll konnte man immer auf seine tatkräftige Hilfe zählen. Egal, was an Arbeiten anstand, egal ob aufgefordert oder nicht, Rudolf Raith war ausnahmslos immer aktiv zur Stelle.

Es war für ihn nie eine Frage, seine Arbeitskraft - sehr oft unaufgefordert - für das Naturfreundehaus zur Verfügung zu stellen. Man konnte sich stets auf ihn verlassen. Nicht zuletzt deshalb hinterlässt er eine Lücke, die alle sehr traurig macht.

"Gleichzeitig sind wir Naturfreunde sehr glücklich, dass wir ihn fast vier Jahrzehnte in unserer Mitte wissen konnten. Die Naturfreunde Deutschlands, insbesondere die Ortsgruppe Sulzbach-Rosenberg, bedanken sich für sein langjähriges Wirken und verabschieden sich ein letztes Mal mit unserem Gruß Berg frei", teilte Manfred Niebler mit.
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