Von traditionell bis modern

Aller guten Dinge sind drei: Dies gilt auch für das Weihnachtskonzert am Gymnasium Eschenbach. Am Freitag ging das klangvolle Stelldichein zum dritten Mal über die Bühne.

Seit 2012 präsentieren Schüler aller Jahrgangsstufen jeweils kurz vor den Weihnachtsferien ihr musikalisches Können. Die mit Eltern, Schülern, Lehrern sowie zahlreichen weiteren Musikfreunden sehr gut gefüllte Aula bewies, dass man dieses Konzert nicht mehr missen möchte. Entsprechend groß war auch der Schlussapplaus für das Programm, das hauptverantwortlich Musiklehrer Studienrat Michael Horn gemeinsam mit Fachlehrerin Iris Meier einstudiert hatte.

Der Auftakt gehörte dem Unterstufenchor, der zwei Lieder anstimmte. Engagiert intonierten die Mädchen und Jungen die Lieder "Whatever" von Oasis sowie "Merry Christmas Everyone". In den folgenden knapp zwei Stunden gab es eine große Bandbreite gesanglicher und instrumentaler Darbietungen. Auch das Vokalensemble wusste mit seinen Darbietungen zu gefallen: "Halleluja" und das fröhliche "Santa Claus is coming to town" ließen vorweihnachtliche Stimmung aufkommen. Weitere fünf Schülerinnen hatten sich zur Band "The Charms" zusammengeschlossen und stimmten ein eindrucksvolles Medley aus dem Musical-Film "Sister Act" an. Für traditionelle Klänge sorgte der Große Chor mit "Down by the riverside" und "Heaven is a wonderful place". Äußert gelungen war auch die Darbietung der Gesangssolistin Nina Amann, die bei "Old times" von Stephan Schick auf der Gitarre begleitet wurde. Die Schulband - eine Kombination aus Sängern und Instrumentalisten - sang über "Secrets" von OneRepublic und den 80er-Jahre-Klassiker "Love somebody" von Rick Springfield.

Große Komplimente gebühren den Instrumentalisten: Nora Schliermann intonierte an der Harfe "Into the west", zur "Lustigen Schlittenfahrt" mit Querflöte, Klarinette und E-Piano luden Jessica Drzymota, Kira Lorenz und Ariane Korcaj ein. Äußerst souverän agierten auch Johanna Baumann am Flügel mit Debussys "Children's Corner: Doctor Gradus ad Parnassum", Trompeter Lukas Brendel mit "Ave Maria" von Bach/Gounod und das sechsköpfige Streicherensemble mit "Carol of the Bells" von Mykola Leontovych. Den gelungen instrumentalen Schlusspunkt setzte das hervorragend besetzte Schulorchester mit "A merry christmas", "The Pink Panther" und "All I want for Christmas".
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