Von Wirkung überzeugt

Bestens bewährt hat sich das Förderprogramm "Junge Familien - Leben und Wohnen in Kemnath" der Stadt Kemnath. Der Stadtrat sprach sich am Montag für die Verlängerung des "Erfolgsmodells" aus, auch wenn es bislang dem Rathaus einiges gekostet hat.

Kemnath. (stg) Die Stadträte stimmten geschlossen dafür, das kommunale Förderprogramm bis vorerst 31. Dezember zu verlängern. Bis Ende 2014 hat das Rathaus seit der Einführung im Jahr 2009 insgesamt 352 181 Euro Fördergeldern ausbezahlt. Fraktionsübergreifend würdigte das Gremium die positive Wirkung des Programms.

Es besteht aus drei Fördertöpfen - der Kinderförderung im Zuge des Kaufs oder Neubaus von Wohneigentum, der Förderung für den Erwerb städtischer Baugrundstücke in Baugebieten sowie dem Begrüßungsgeld für Neugeborene. Der größte Topf umfasst die Kinderförderung, die Summe aus den vergangenen sechs Jahren liegt bei 223 000 Euro. Insgesamt 75 Anträge wurden genehmigt.

Aus dem Fördertopf für den Erwerb städtischer Baugrundstücke flossen bislang 79 381 Euro. 33 genehmigungsfähige Anträge waren eingegangen. Das "Begrüßungsgeld" konnte insgesamt für 249 Neugeborene ausbezahlt werden. Hier lagen die Ausgaben bei 49 800 Euro.

CSU/CLU-Sprecher Josef Krauß startete in der Sitzung einen öffentlichen Appell, doch künftig die Regeln der Straßenverkehrsordnung hinsichtlich des Parkens in der Innenstadt besser zu beherzigen. Er nannte hier Unsitten wie das Zuparken von abgesenkten Bordsteinen oder das Parken direkt darauf. Kritik äußerte Krauß auch an den Dauerparkern in den Bereichen, wo eigentlich nur eine Stunde Parkzeit erlaubt sei. "Das Dauerparken ist auch schädlich für die Belebung der Innenstadt", sagte Krauß.

Jutta Deiml (SPD) ergänzte, dass sich auch in den Siedlungen das "Gehsteig-Parken" wieder mehr durchsetze. Immer wieder ein Ärgernis sei auch das Parkverhalten am "Mühlbergl", wo dadurch häufig gefährliche Situationen entstünden. Das Gremium verständigte sich darauf, bei der Polizeiinspektion Kemnath verstärkte Kontrollen anzuregen.
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